#1 Motivation Monday mit Caro von „Leben á la carte“

Den Start meiner neuen Artikelreihe macht heute die wunderbare Caro von „Leben á la carte“ . In den nächsten Wochen erwartet euch jeden Montag eine ordentliche Portion Motivation. Das richtet sich vor allem an die jungen Blogger, die noch nicht so lange dabei sind. Ich zum Beispiel habe oft Zweifel und solche Gedanken wie „wer liest das hier überhaupt?“ – aber dann denke ich an die Blogger, die es in meinen Augen geschafft haben und sich eine gewisse Reichweite aufgebaut haben. Umso mehr freue ich mich, dass Caro heute ein bisschen Motivation mit uns teilen wird. Ich denke das wichtigste ist, dass wir nie aufhören sollten, daran zu glauben wo wir hin wollen!

An dieser Stelle möchte ich auch nochmal besonders erwähnen, dass ich nicht irgendwelche Blogger angefragt habe… Nein, die Blogger, die bei diesem Interview mitmachen, haben eine besondere Bedeutung für mich. Allen folge ich regelmäßig und in irgendeiner Form haben sie mich schon einmal inspiriert. Es ist für mich also auch etwas ganz Besonderes, dass sie hier mitmachen und ich hoffe, dass ihr von meinen Lieblingsbloggern ebenfalls etwas Positives mitnehmen könnt.

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„Für mich ist es wundervoll, Mails von meinen Lesern zu bekommen und generell zu sehen, wie diese auf Facebook interagieren und auf meine Texte reagieren, zumal mein Publikum konstant wächst.

Also, los geht’s!

Liebe Caro, vielen Dank, dass du beim Motivation Monday auf meinem Blog mitmachst. Beschreib doch mal kurz dich und deinen Blog. Was macht „Leben a la carte“ so besonders? Hast du ein Steckenpferd?

Hey und danke für die Einladung zu diesem Interview! Ich bin Caro – Hippieseele, Freiheitsliebende und Weltreisende. Steckenpferd? Sprachen und alles was damit zu tun hat, also auch Lesen und Schreiben. Vermutlich macht auch genau das meinen Blog zu etwas Besonderem. Ich bin Wortakrobatin und kümmere mich ehrlich gesagt auch nicht sonderlich um Political Correctness oder die generelle Frage „Darf ich das jetzt so schreiben?“. Mein Blog, meine Sprache. Dadurch werden meine Reiseberichte dann durchaus auch mal etwas witziger, hehe.

Wie kamst du zum Bloggen?

Das war mehr oder weniger Zufall. Ich liebe es, Geschichten zu erzählen und diese auch zu verschriftlichen. Ende 2015 bin ich für ein halbes Jahr nach Paris gezogen – hatte aber keine große Lust, am Telefon immer allen die gleichen Fragen zu beantworten. Was mache ich so? Wie geht es mir? Wie ist es in Paris? Also habe ich einen Blog gestartet. Einfach nur so just for fun und ursprünglich für Familie und Freunde. Bis ich auf einmal Leser hatte, die ich gar nicht kannte. Und die gern wollten, dass ich doch mal drüber nachdenke, das mit dem Bloggen professionell zu machen.

Was waren deine Ziele, als du mit dem Bloggen begonnen hast? Hast du sie heute erreicht? Und wenn ja, was ist die nächste Etappe? Welche Projekte hast du dir vorgenommen?

Da mein Ziel nur war, ein paar lustige Anekdoten aus meinem Alltag im Ausland zu teilen – ja! Für mich ist es wundervoll, Mails von meinen Lesern zu bekommen und generell zu sehen, wie diese auf Facebook interagieren und auf meine Texte reagieren, zumal mein Publikum konstant wächst. Natürlich wäre es schön, irgendwann von meinem Blog leben zu können. Aber der Blog orientiert sich an meinem Leben – nicht andersrum. Mir persönlich würde es nichts bringen, viel Geld damit zu verdienen, mich aber selbst zu verraten und nicht mehr das zu tun, was ich wirklich will. Auch wenn ich schon irgendwie stolz bin, dass nach nur einem Jahr die ersten Einladungen zu Kooperationen in meinem Postfach landen.

Woher nimmst du deine Motivation um immer weiter zu machen?

Das Schreiben ist einfach meine Leidenschaft! Wenn mich dann auch noch immer mal wieder sehr positives Feedback erreicht, ist das Gold wert.

Wie sieht ein normaler Tag bei dir aus? Wie darf man sich dein Bloggerleben vorstellen?

Wie schon gesagt: Der Blog orientiert sich an meinem Leben, nicht andersrum. Wenn ich viel zu tun habe, erscheinen weniger Artikel – wenn es ausnahmsweise mal etwas Leerlauf in meinem Kalender gibt, schreibe ich deutlich mehr. Klar, ich denke manchmal schon darüber nach, welches Foto sich auf dem Blog oder auf meinen Social-Media-Kanälen gut machen würde. Aber meist ist es so, dass ich mein Leben ganz normal lebe, ab und an ein paar Fotos schieße und ansonsten die Momente in meinem Kopf abspeichere und zu Papier bringe, sobald ich Zeit und Lust (und genug Kreativität übrig) habe.

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Nur ein Jahr nach meinem Blogstart kommt nun nämlich verdammt viel Traffic aus Suchmaschinen zu mir. Content ist eben doch King!“

Kannst du dich noch an deine erste Kooperation erinnern? Wie kam es dazu? Und was war das für ein Gefühl?

Puuuh, da muss ich zuerst mal an all das denken, was mir bereits angeboten wurde, aber überhaupt nicht zu meinem Blog passt. Die „richtigen“ Kooperationen, bei denen auch Geld fließen würde, habe ich daher alle abgelehnt – was soll ich als Dauerreisende schließlich mit einer Matratze? Oder als Minimalistin mit einer Designerhandtasche? Ich bleibe mir lieber selbst treu und mache nur das, was zu mir passt. Von daher bin ich bisher nur auf Hotelübernachtungen, Sightseeing-Programme und Ähnliches eingegangen. Und ganz ehrlich: Klar fühlt es sich cool an, von Unternehmen eingeladen zu werden! Das kam einfach mit der Zeit und ohne dass ich mich wirklich aktiv darum gekümmert habe.

Woher nimmst du die Inspiration für neue Blogartikel?

Mein Leben inspiriert mich genug! Das sind dann zwar nicht immer die Top-Trend-Themen, aber hey, egal. Generell gehöre ich zu den Menschen, die viel über Gott und die Welt nachdenken, sich mit Leuten aus allen möglichen Kulturen unterhalten und viel lesen. Da gibt es leider meist mehr Inspiration, als ich zeitlich umsetzen kann.

Gab es auch mal eine Situation, in der du gefrustet warst, weil es irgendwie nicht weiter ging? Wie gehst du damit um?

Klar, ständig. Ich habe die meisten Social-Media-Kanäle abgesägt, weil ich nicht rund um die Uhr alle an meinem Leben teilhaben lassen möchte. Ich liebe es, ausgewählte Geschichten zu teilen – aber dafür muss ich mich nicht selbst dem Zwang aussetzen, dauerhaft online zu sein und Schrott zu posten, der eigentlich niemanden so wirklich interessiert.

Also poste ich nur noch, wenn ich mich danach fühle und wenn ich auch wirklich etwas zu sagen habe. Daraufhin sind meine Leserzahlen schon etwas eingebrochen, was frustrierend war – aber allmählich steigen sie wieder, was ich Google zu verdanken habe. Nur ein Jahr nach meinem Blogstart kommt nun nämlich verdammt viel Traffic aus Suchmaschinen zu mir. Content ist eben doch King!

Worin misst du den Erfolg mit deinem Blog?

Ich würde lügen, würde ich sagen, dass mich die Followerzahlen absolut nicht interessieren. Ja, ich freue mich über jeden Follower, jedes Like, jeden Kommentar – und nehme das auch sehr ernst, indem ich versuche, allen zu antworten. Erfolg kann man meiner Meinung nach finanziell bemessen oder indem man mit dem, was man macht, etwas in der Welt verändern kann. Geld ist super, um mir weitere Träume zu ermöglichen und auch weiterhin spannende Sachen schreiben zu können. Auf lange Sicht gesehen möchte ich aber lieber ein großes Publikum erreichen. Schon jetzt ist es unbezahlbar, wenn ich Mails bekomme – von Leuten, die durch meine Texte zum Nachdenken angeregt wurden.

Hast du den ultimativen Tipp für einen Anfänger (wie mich)? 🙂

Glaub an dich und vergleich dich nicht immer mit anderen! Keep going, einfach weitermachen und nicht aufgeben. Das ist auch momentan auf dem Jakobsweg wieder mein persönliches Mantra. Der Camino spiegelt sehr gut wieder, wie man mit seinem Leben und seinen Träumen umgeht. Kämpfen, weitermachen – auch wenn es hart ist? Ja! Irgendwann zahlt es sich aus.

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Auch wenn man Caro noch nicht zu den „alten Hasen“ im Blogger Business zählt, hat sie in meinen Augen schon sehr viel erreicht. Allein diese Antworten von ihr strotzen meiner Meinung nach schon vor Selbstbewusstsein und einer positiven Einstellung. Wahrscheinlich genau das, was man für einen erfolgreichen Blog und alles was dazu gehört braucht. Also mich hat das sehr motiviert weiter zu machen! Besonders schön fand ich auch, dass sie auch klar macht: ein Blog soll Spaß machen! Ihr solltet unbedingt auch mal auf ihrem Blog vorbei schauen: Leben á la carte

Was meine persönliche Motivation war einen Blog zu starten, könnt ihr übrigens hier nachlesen: Warum es diesen Blog gibt

Wie hat euch das erste Interview gefallen? Ich bin gespannt auf euer Feedback und ob ihr etwas Motivation mitnehmen konntet. Habt ihr vielleicht selbst noch einen guten Tipp, wie ihr euch motiviert? Das gleiche gilt für die erfahrenen Blogger unter euch – falls ihr einen Tipp habt, schreib ihn gerne in die Kommentare!

Falls ihr nichts mehr von VANY VISITS verpassen wollt, dann tragt euch unbedingt in meinen Newsletter ein. Ihr erfahrt als erstes wo es als nächstes hin geht und erhaltet exklusive Tipps und Informationen. Oder ihr schaut auch mal auf meinen Social Media Kanälen vorbei, wie Facebook und Instagram. Auch dann seid ihr immer up to date! 🙂

 

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Hallo und Willkommen auf meinem Reiseblog! Mein Name ist Vany und ich reise leidenschaftlich gerne. Egal ob Wanderurlaub in der Heimat oder Actionurlaub bei einer Fernreise - ich bin am liebsten immer unterwegs. Wie ich mein Reisefieber in eine 40 Stundenwoche packe, das zeige ich euch auf meinem Blog. Viel Spaß beim Lesen!

6 thoughts on “#1 Motivation Monday mit Caro von „Leben á la carte“

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