Das Leben ist zu kurz für irgendwann – warum wir mehr Träume wagen sollten

hier „Irgendwann lerne ich Gitarre zu spielen“

„Irgendwann mache ich eine Weltreise“

„Irgendwann hole ich meinen Schulabschluss nach“

Irgendwann dies, irgendwann das… Hört ihr solche Sätze auch so oft?

In den letzten Jahren war ich selbst so ein Kandidat und habe immer alles, was ich wirklich und von ganzem Herzen will, vor mir her geschoben. Warum denkt man eigentlich immer, dass man später mehr Zeit für Herzensangelegenheiten hat? Wann überhaupt ist dieses „später“? Eigentlich ist uns allen ja bewusst, dass unser Leben endlich ist und dass man es nicht verschwenden sollte…

„Eigentlich“ ist übrigens auch so ein lästiges Wort wie „irgendwann“!

Dieses Jahr habe ich einen, für mich, ganz großen Schritt gewagt. Wenn ich ehrlich bin war das nicht nur groß, sondern sogar riesig. Ich rede von nichts anderem als von der Veröffentlichung meines Blogs. Mehr als ein halbes Jahr habe ich hin und her überlegt, ob ich das nun öffentlich machen soll und vor allem die Meinung anderer Menschen hat mich immer wieder davon abgehalten. Aber ich wusste: ich will das machen. Ich schreibe gerne und in erster Linie mache ich es ja auch für mich.

Warum wir mehr Träume wagen sollten ist für mich ganz klar: weil es einfach unendlich glücklich macht zu dem zu stehen, was man wirklich will und wer man wirklich ist. Und weil ich in nur sechs Monaten, in denen es meinen Blog jetzt gibt, so tolle Erfahrungen machen durfte, dass ich inzwischen das Gefühl habe, dass da ein großer Stein ins Rollen gebracht wurde. Ich habe tolle Menschen kennen gelernt und mit einigen darf ich inzwischen sogar zusammen arbeiten. Es öffnen sich unglaublich viele Türen für mich, weil ich endlich das mache, was ich wirklich will. Hätte mir jemand vor einem Jahr gesagt, dass ein Artikel von mir in einer Zeitschrift gedruckt wird, hätte ich das niemals glauben können. Vor einem Jahr war ich gedanklich so weit weg von heute und hatte die vielen Möglichkeiten überhaupt nicht auf dem Schirm, was ich alles aus meinem Leben machen kann.

Mir haben sieben Leitsätze geholfen, die Sache mit meinem Blog durchzuziehen und sie helfen mir auch heute noch. Denn wie ich schon gesagt habe, haben sich ganz neue Träume dadurch entwickelt, durch die Menschen, die ich kennen gelernt habe und durch die neuen Dinge, die ich jetzt lernen durfte. Jetzt möchte ich noch ganz viel mehr schaffen. Und dafür halte ich mir folgende Leitsätze immer vor Augen:

Was möchte ich wirklich?

Wie ich schon gesagt habe, sind die vielen Möglichkeiten in unserem Leben Fluch und Segen zugleich. Dadurch, dass man so vieles machen kann und uns theoretisch die ganze Welt offen steht, sieht man manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht. Und darum ist es wichtig, wenn man sich vornimmt seine Träume zu verwirklichen, sich erst einmal zu erlauben überhaupt zu Träumen. Nichts ist zu unrealistisch, nichts zu groß oder zu klein und alles ist erlaubt. Lasst euren Gedanken freien Lauf. Nach und nach wird sich schon zeigen, wo man am ehesten hin will und was man wirklich in seinem Leben machen will. Es ist dabei auch ganz egal was andere Menschen von euch erwarten, denn letztendlich müsst ihr euch selbst glücklich machen und nicht euren Partner, eure Eltern oder euren Chef.

Wovor habe ich Angst?

Macht euch auch darüber mal ganz ausführlich Gedanken und schreibt eure Ängste auch einmal auf. Ich habe damals eigentlich nur eine große Angst gehabt und zwar vor der Meinung anderer Menschen über mich. Je länger ich mich damit auseinander gesetzt habe, desto klarer wurde mir irgendwann wie dumm das ist. Irgendwo habe ich mal diesen Satz gelesen und fand ihn so passend: „Mit 20 legst du Wert darauf, was andere Menschen über dich denken. Mit 40 ist dir die Meinung anderer Menschen über dich egal. Und mit 60 weißt du, dass andere Menschen gar nicht über dich nachdenken.“ So viel dazu.Angst ist aber nicht immer etwas Schlechtes, sondern in Maßen auch ein guter Ratgeber. Wenn du dich zum Beispiel selbstständig machen möchtest und Angst vor einem finanziellen Ruin hast, dann gib der Angst einen kleinen Spielraum und überlege dir aber im nächsten Schritt, wie du sie wieder loswirst. In diesem Fall mit einem genauen Business Plan, damit du Ein – und Ausgaben im Überblick hast und so weiter.

ABER gibt es nicht

„Ich will ja, aber…“ Solche Sätze sind in 99% der Fälle nur faule Ausreden. Wenn du es wirklich willst (und ich meine so wirklich WIRKLICH), dann gibt’s kein „aber“, sondern nur ein „ich will!“.

Der Weg ist das Ziel

Und deswegen teile ich mein Ziel immer in kleine Etappen auf und wenn ich die dann erreiche bin ich glücklich und motiviert weiter zu machen.

Es ist okay ab und zu Selbstzweifel zu haben, aber sie sollten natürlich nicht Überhand nehmen. Ich halte mir dann immer vor Augen, dass man manchmal einfach seine Komfortzone verlassen muss um weiter zu wachsen. Dieser Artikel hier ist beispielsweise absolut außerhalb meiner Komfortzone, weil er sehr persönlich ist. Aber ich weiß, dass es richtig ist ihn zu schreiben und es lag mir gerade einfach auf dem Herzen. Und nur so kann man sich weiter entwickeln.

Wichtig ist einfach, dass man sein Ziel nicht aus den Augen verliert. Deswegen habe ich mir erst neulich ein Vision Board gebastelt, mit den Dingen, die ich 2018 erreichen will. Das hängt jetzt neben meinem Bett und erinnert mich jeden Morgen daran. Den Weg dahin genieße ich, weil ich auf diesem Weg noch so viel dazu lernen kann und weiter wachsen kann.

Ich umgebe mich mit positiven Menschen

Ihr kennt diesen Spruch bestimmt: „Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du am meisten Zeit verbringst“. Und jetzt mal ehrlich: das stimmt schon. Deswegen ist es der reinste Motivationskiller, wenn man ständig von negativen Menschen umgeben ist. Egal wer das in eurem Leben ist: trennt euch von den sogenannten Energievampiren. Man sagt übrigens eine Freundschaft zu beenden, ist genauso schmerzhaft wie das Ende einer Liebesbeziehung. Ich kann das leider bestätigen, aber manchmal ist es wirklich besser so. Und wie in der Liebe, hat man auch was Freundschaften angeht schneller als gedacht ein neues Glück an seiner Seite und Menschen, die einen aufrichtig dabei unterstützen seine Träume zu verwirklichen.

Ich motiviere mich

Es gibt zwei Dinge, die mich unglaublich motivieren. Zum einen versuche ich mir vorzustellen, wie es ist, wenn ich mein Ziel schon erreicht habe. Wie ich mich dabei fühle und wie es dann weiter geht. Also ob ich vielleicht darauf aufbauen kann. Und die andere Frage, die kennt ihr vielleicht schon aus meiner Flugangstreihe, ist: was passiert, wenn ich es nicht tue? Das war damals auch das größte Kriterium, warum ich mich getraut habe meinen Blog zu starten. Dann schaue ich irgendwann zurück und sage: ich hab´s nicht gemacht, weil irgendjemand vielleicht schlecht darüber reden wird. Wie dämlich ist das bitte? Und das gleiche gilt für euch: stellt euch vor ihr macht jetzt einfach weiter wie immer und stellt eure Träume weiterhin hinten an. Dann wird sich nie etwas ändern, aber dann sollte man sich auch nicht mehr beschweren.

Mir helfen vor allem auch diese Dinge:

  • Podcasts: seit ein paar Monaten bin ich regelrecht süchtig nach Podcasts und höre in der Bahn keine Musik mehr, sondern nur noch die Stimme von Laura Malina Seiler. Ihren Podcast „Happy, holy and confident“ kann ich wirklich nur empfehlen. Sie geht ebenfalls darauf ein, wie man seine Träume verwirklicht und worauf es im Leben wirklich ankommt. Inspiration pur!
  • Das Workbook „Mein bestes Jahr 2018“ von Nicole Frenken und Susanne Pillokat-Tangen. Ein ganz tolles Buch mit vielen Übungen zum Thema Träume verwirklichen, fokussiert bleiben und an sich selbst arbeiten. Dank diesem Workbook habe ich auch mein Vision Board gemacht und neben meinem Bett aufgehängt. Und es war überhaupt der Aufhänger für diesen Artikel und die neue Rubrik „Positive Vibes“ auf meinem Blog. Aber es gibt noch unglaublich viele weitere Übungen im Buch zu diesem Thema. Auf diesem Blog findet ihr noch mehr Infos und ebenfalls hier könnt ihr noch mehr darüber lesen. Wenn dir das Workbook gefällt, kannst du es direkt bestellen*:

Mein bestes Jahr 2018: Life&Work-Book inkl. eBook

  • Die Bücher von Christian Bischoff, in denen es hauptsächlich um Persönlichkeitsentwicklung geht. Er zeigt eindrucksvoll wie leicht es ist einfach etwas zu ändern.

Das waren meine Leitsätze und Gedanken zu diesem Thema. In meinem Newsletter letzte Woche habe ich es ja bereits erwähnt: ich habe meinen sicheren Job nun aufgegeben, weil ich einfach noch etwas anderes machen möchte und die gegebenen Möglichkeiten nutzen will. Ich habe natürlich lange überlegt, aber bin letztlich zu dem Schluss gekommen, dass es für mich das Richtige ist und ich freue mich riesig auf die Zukunft. Ich hoffe, dass ich mehr Zeit zum Reisen haben werde und vor allem für meine anderen Träume, die ich eben noch so habe 🙂

Ich hoffe dieser persönliche Artikel hat euch gut gefallen und regt euch ein wenig an mal selbst über eure Träume nachzudenken und vielleicht etwas zu ändern. Dafür ist es schließlich nie zu spät 🙂

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vanyvisits

Hallo und Willkommen auf meinem Reiseblog! Mein Name ist Vany und ich reise leidenschaftlich gerne. Egal ob Wanderurlaub in der Heimat oder Actionurlaub bei einer Fernreise - ich bin am liebsten immer unterwegs. Wie ich mein Reisefieber in eine 40 Stundenwoche packe, das zeige ich euch auf meinem Blog. Viel Spaß beim Lesen!

20 thoughts on “Das Leben ist zu kurz für irgendwann – warum wir mehr Träume wagen sollten

  1. Liebe Vanessa, absolut richtig, was Du da schreibst. Bei mir ist das „irgendwann“ meistens kein Problem und dennoch schiebe ich natürlich meine Träume vor mir her. Ich muss mich aber einfach fokussieren. Und JETZT mach ich eben noch meinen Master zu Ende, dann nehme ich das nächste Projekt in Angriff. Sonst verzettele ich mich endgültig 😉
    Liebe Grüße und viel Erfolg beim Weiterträumen und vor allem LOSLEGEN!

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  2. Super Beitrag Vany!! Toll wie sich alles für dich entwickelt! Ich muss sagen, dass ich diese „irgendwann Einstellung“ zum Glück schon vor einigen Jahren ablegen konnte umd jetzt spring immer eher ohne groß nachzudenken in meine Träume rein (ist auch nicht immer der beste Ansatz 😂 und lässt einen manchmal auf die Nase fallen, aber ich probier es zumindest) aber ich kenne natürlich auch viele Leute in meinem nahen Umfeld die viel zu viel überlegen und ihre Träume vor sich herschieben… Mir tut das dann oft richtig leid und ich würde ihnen so gerne helfen und sie etwas schubsen, aber ich denke da muss es einfach bei jedem selbst „klick“ machen bis man diese Einstellung zum Leben verinnerlicht hat! Toll, dass du jetzt deine Träume „in die Hand nimmst“!! 🙂 Alles Gute! Lg Betty

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Betty, danke für deine lieben Worte! Natürlich muss man immer ein bisschen nachdenken, aber man kann seine Träume ja auch mit einem Plan verfolgen:) ich bewundere dich aber, dass du das schon so lange kannst. Wirklich toll! ❤️

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  3. Witzig, musste beim Lesen so an Christian Bischoff denken und hab dann echt schmunzeln müssen, als ich deine Schlusszeilen gelesen habe.
    Ich bin so süchtig nach seinem Podcast und empfehle ihn bei jeder Gelegenheit weiter. 🙂
    Toller Beitrag!!
    Liebe Grüße
    Julie

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  4. Hallo Vany,
    toller und inspirierender Artikel!
    Deinen sieben Leitsätze kann ich nur voll und ganz zustimmen.
    Freue mich, dass Du das Visionboard für Dich entdeckt hast. Ist mein wertvollstes Werkzeug seit der Kündigung meines sicheren Bankjobs vor 2 Jahren.
    Wünsch Dir viel Spaß beim Reisen und Leben entdecken.
    Enjoy the Journey!

    Gefällt 1 Person

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