7 Dinge, die ihr in Havanna unbedingt unternehmen müsst

Havanna – auf den ersten Blick für viele vielleicht nur eine herunter gekommene Stadt. Wer aber mit dem Herzen hinsieht, der wird sich wahrscheinlich in die pulsierende Hauptstadt Kubas verlieben – so wie ich! Ich habe definitiv mein Herz dort verloren. Havanna ist für mich so viel mehr als nur eine Stadt, Havanna ist für mich ein ganz besonderes Lebensgefühl. In dieser Stadt hatte ich ausschließlich positive Begegnungen mit den Einheimischen. Heute möchte ich euch gerne ein paar Tipps geben wie und wo ihr dieses Lebensgefühl „Havanna“ am besten entdecken könnt und was ihr sonst noch dort unternehmen solltet.

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7 Dinge, die ihr unbedingt in Havanna unternehmen müsst: Eine Spritztour im Oldtimer!

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Ich bin auch immer gegen die typischen Touriunternehmungen, aber ihr werdet es nicht bereuen. Es gehört einfach absolut zum kubanischen Lebensgefühl dazu mit einem Oldtimer durch Havanna zu düsen. Wir haben das gleich mit einer Tagestour verbunden, hatten also immer einen Guide dabei, der uns ein bisschen was über die kubanische Hauptstadt erzählt hat. Und sowas finde ich persönlich immer wichtig, denn ich gehe ja auch in ein Land um etwas über die Menschen und deren Geschichte und Kultur zu lernen. Und das geht meistens am besten mit einem Guide.

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So eine bunte und schöne Stadt ❤

Nach einer 6-stündigen Tour habe ich mir einen sehr guten Überblick über Havanna schaffen können und fand es viel besser als eine gewöhnliche Hop on Hop Off Tour.

7 Dinge, die ihr unbedingt in Havanna unternehmen müsst: einen Spaziergang am Malecon

Nehmt euch hierfür viiiiel Zeit. Vor allem abends lohnt es sich über den Malecon zu spazieren und die Menschen, die dort sind zu beobachten. Ich glaube es war hier, als ich mich in Kuba verliebt habe. Die Frauen sind super selbstbewusst und zeigen ihre Kurven in hautengen Klamotten. Die kubanischen Männer können gar nicht so viel hinterher pfeifen, wie sie gerne wollten. Aber ich hatte nie den Eindruck, dass es irgendwie aufdringlich gemeint war, sondern eher das Gefühl, dass die Männer die Frau an sich einfach nur feiern. Auf eine sehr respektvolle Art und Weise. Außerdem sieht man am Malecon unglaublich viele Pärchen – Händchen haltend und knutschend, vor allem aber sehr glücklich. Und genau den Eindruck hatte ich von allen Kubanern: sie sind einfach glücklich und strahlen so viel positive Energie aus. Wie kann das einen nicht anstecken? Die sogenannten „Kuba Vibes“ habe ich auch hier nochmal beschrieben. Wer gute Laune oder ein bisschen Glück braucht, der sollte unbedingt diesen Artikel lesen: Vany, wie war es eigentlich auf Kuba?

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Ein Spaziergang am Malecon ist einfach Pflicht in Havanna

7 Dinge, die ihr unbedingt in Havanna unternehmen müsst: einen Cocktail trinken in Havanna Forest

Anscheinend gibt es hier die besten Cocktails – ich habe wirklich einige in Kuba probiert und die waren schon sehr weit vorne mit dabei! Die Kulisse ist einmalig. Bereits am Eingang erwartet euch schon ein riesengroßer Banyan Baum, welcher mich schon sehr beeindruckt hat. So schön die vielen Oldtimer in Havanna auch sind und das natürlich viel zum bunten Treiben ausmachen – irgendwann konnte ich kaum noch atmen. Die Luft riecht teilweise sehr stark nach Diesel. Klar, man gewöhnt sich irgendwann dran, aber ich habe die Zeit im Havanna Forest so genossen. Einfach mal durchatmen und die Lunge etwas schonen.

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Die Cocktails habe ich ja bereits angesprochen. Im Wald gibt es einen kleinen und sehr unscheinbaren Cocktail Stand, der uns sehr empfohlen wurde. Die Cocktails werden alle alkoholfrei serviert und in die Mitte des Tisches wird eine Havanna Rum Flasche gestellt. Dann kann sich jeder selbst den richtigen Gehalt an Alkohol in sein Getränk mischen. Ich finde das super, ich vertrete ja hartnäckig die Meinung, dass (zu viel) Alkohol den Cocktail kaputt macht. Aber auf Kuba habe ich meinen Piña Colada sowieso nur alkoholfrei getrunken, weil das für mich am besten geschmeckt hat.

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Ein Piña Colada in Havanna Forest ❤

7 Dinge, die ihr unbedingt in Havanna unternehmen müsst: Stattet Fusterlandia ebenfalls einen Besuch ab

Ein bisschen wie Barcelona wirkt Fusterlandia ja schon. Wer schon mal in Barcelona und Fusterlandia war, wird wissen wovon ich spreche. Aber das ist tatsächlich auch alles gewollt so. Denn Fusterlandia ist nichts anderes als eine Hommage an Gaudi.

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Wenn ihr eine Oldtimer Tour gebucht habt, ist ein Abstecher ins 20 Minuten entfernte Fusterlandia sowieso mit dabei. Ich hatte es mir viel touristischer vorgestellt, aber es war selbst mitten am Tag fast nichts los. Ich fand es ganz spannend mir alles in Ruhe anzuschauen und ein Stück Europa mitten in Kuba zu finden. Nicht nur für Fans von Gaudi sehr cool.

Hier noch ein paar Eindrücke von Fusterlandia:

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7 Dinge, die ihr unbedingt in Havanna unternehmen müsst: Seht euch den Ausblick von der Christus Statue an

El Christo de La Habana – ich selbst war dort als es schon dunkel war. Man hat einen wunderschönen Ausblick auf Havanna. Die ganze Stadt leuchtet hell, man sieht das Meer und es ist einfach so toll.  Auch hier ist es wieder empfehlenswert hinzukommen, wenn man einfach mal etwas Abstand von dem vielen Trubel in der Stadt braucht.

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Der Ausblick ist einfach nur wunderschön:

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7 Dinge, die ihr unbedingt in Havanna unternehmen müsst: Macht einen Kochkurs und lernt wie man typisch kubanisches Essen zubereitet

Der Kochkurs war eines meiner schönsten Erlebnisse in Kuba. Hector und Mali – ein kubanisches Ehepaar und ihre beiden Söhne haben uns sofort super herzlich in ihre Familie aufgenommen. Schon in den ersten Sekunden unserer Begegnung herrschte so viel Gastfreundschaft, dass es ja eigentlich nur super werden konnte. Gekocht haben wir gemeinsam mit Mali und Hector. Es gab Reis mit Bohnen und Schweinefleisch, wobei die Bohnen ähnlich wie bei uns Linsen zubereitet werden. Sie werden lange mit mit Paprika und Zwiebeln eingekocht und bekommen somit einen richtig leckeren Geschmack. Außerdem haben wir noch ein paar Beilagen dazu gekocht.

Während des Kochens hat Mali uns viel über die Lebensmittel erzählt. Später, während die Bohnen so vor sich hin köchelten,  hat Hector sich noch viel Zeit für uns genommen und uns über das kubanische Leben aufgeklärt. Es war super interessant, da wir auch sehr viele Fragen stellen konnten. Er zeigte uns sogar Bilder, die er während dem Sturm „Irma“ gemacht hat. Da stockte uns ziemlich der Atem, denn irgendwie hat es etwas viel bedrohlicheres, wenn man plötzlich einen Menschen hinter so einem Schicksal sieht. Ihr wisst hoffentlich wie ich das meine. Glücklicherweise kamen sowohl Hector als auch seine gesamte Familie unbeschadet davon. Aber die Bilder waren wirklich keine leichte Kost. Hector schaffte es aber, die Stimmung damit nicht irgendwie zu vermiesen, sondern erzählte uns einfach sehr spannend und informativ wie sie den Sturm erlebt hatten. Und dann gab es auch schon Essen. Es war ein ganz besonderes Erlebnis für mich, denn wir haben alle zusammen, also auch die beiden Söhne, gegessen und so erzählten uns die vier auch vom normalen Schulalltag in Havanna und wie ihr Leben als Familie sonst so aussieht.

Ich kann euch das wirklich nur ans Herz legen: verbringt einen Abend mit Hector und Mali und taucht in diese unglaubliche Gastfreundschaft ein. Ihr werdet einen wunderbaren Abend zusammen verbringen, an den ihr euch bestimmt noch sehr lange erinnern werdet. Gebucht habe ich alles über Airbnb, die ja seit neustem auch Aktivitäten anbieten.

Hier findet ihr weitere Informationen und könnt auch direkt über Airbnb den Kochkurs buchen.

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7 Dinge, die ihr unbedingt in Havanna unternehmen müsst: Get lost!

Die Altstadt Havannas ist absolut sehenswert, keine Frage. Allerdings ist hier auch die Touristenhochburg und das macht die Stadt gleich weniger authentisch meiner Meinung nach. Wir haben etwas außerhalb von Old Havanna gewohnt in einer tollen kleinen Airbnb Wohnung. Wenn wir morgens los gezogen sind, haben wir eigentlich nur Kubaner gesehen. An unserem WLAN Hotspots des Vertrauens um die Ecke – nur Kubaner. Auf dem Markt die Straße runter – nur Kubaner. Ich liebe das. Und das schöne ist ja, dass die Menschen dort so offen sind und man total leicht mit ihnen ins Gespräch kommt. In Kuba habe ich mich zu jederzeit sehr sicher gefühlt, ich hatte eigentlich nie Angst. Also traut euch auch mal außerhalb von Old Havanna zu spazieren und schaut euch das richtige Leben an. Denn es kam wirklich nicht selten vor, dass die Menschen mitten auf der Straße angefangen haben zu singen und zu tanzen. Ich sag ja: so viel Lebensfreude ist einfach ansteckend! ❤

Hier noch ein paar weitere Eindrücke:

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Frische Kokosnuss gibts an fast jeder Ecke – und der Rum steht auch schon bereit

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Diese wunderbare Aussicht könnt ihr übrigens auf der Dachterrasse des Hotel Parque Central genießen. 

Wie ich ja bereits erwähnt habe, ist Havanna etwas ganz Besonderes für mich. Es gibt wirklich wenig Städte (einfach weil ich überhaupt kein Stadtmensch bin), die mich so sehr berührt haben wie diese. Fröhliche Menschen, viel Musik und ein friedliches und freundliches Miteinander. Havanna ist eine Stadt, die man mit dem Herzen betrachten muss um sie zu verstehen. Ich komme wieder 🙂

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Hallo und Willkommen auf meinem Reiseblog! Mein Name ist Vany und ich reise leidenschaftlich gerne. Egal ob Wanderurlaub in der Heimat oder Actionurlaub bei einer Fernreise - ich bin am liebsten immer unterwegs. Wie ich mein Reisefieber in eine 40 Stundenwoche packe, das zeige ich euch auf meinem Blog. Viel Spaß beim Lesen!

7 Antworten auf „7 Dinge, die ihr in Havanna unbedingt unternehmen müsst

    1. Das war auch wirklich schön dort… Ich war leider nur zwei Wochen auf Kuba, aber wir haben wirklich sehr viel gesehen für die kurze Zeit 🙂 beim nächsten Mal möchte ich aber unbedingt länger gehen 🙂

      Gefällt mir

  1. Havanna ist wirklich toll. Ich war im Jahr 1999 dort und schon damals waren die Oldtimer ein Hingucker und wir haben damit eine Tour gemacht. Noch aufregender war der Flug mit einer uralten Antonow. OMG, heute würde ich mich da nicht mehr reinsetzen.
    Liebe Grüße
    Anja von Castlemaker.de

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