Jahresrückblick: 5 Dinge, die ich 2017 gelernt habe

2017 war ein tolles Jahr für mich. Auf einer Skala von 1-10 würde ich dem Jahr eine fette 10 geben – wobei das zu Beginn des Jahres noch ganz anders aussah.

Unzufriedenheit und das berühmte „Hamsterrad“ hatten mich fest im Griff. Ich habe in meinem Tun irgendwann überhaupt keinen Sinn mehr gesehen. Erst als ich Mitte des Jahres meinen Blog veröffentlicht habe, hat sich für mich eine ganz neue Welt eröffnet. Eine Welt, in der ich wundervolle Menschen kennen gelernt habe, die mir in so vielen Dingen weiter geholfen haben – bewusst und unbewusst. Ich sage immer: der Blog hat den Stein ins Rollen gebracht, der mein Leben komplett verändert hat.

Hier kommen die 5 wichtigsten Dinge, die ich 2017 gelernt habe:

Jeder ist seines eigenes Glückes Schmied

Wenn man unzufrieden mit seinem Leben ist, kann man diesen Zustand jederzeit ändern – immer! Entweder ich ändere die Situation oder ich ändere wie ich damit umgehe. Ich weiß, dass sich das immer leichter sagt. Aber es ist wirklich so. Wenn du gerade ein großes „ABER bei mir geht es ja wirklich nicht anders“ auf den Lippen hast, dann frag dich einfach mal ehrlich, ob das nicht nur Ausreden sind. Ich bin inzwischen davon überzeugt, dass es aus jeder Situation, sei sie noch so unangenehm, einen Ausweg gibt.

Ein Satz, der mir die letzten Zweifel genommen hat eine wichtige Entscheidung letztes Jahr zu treffen war dieser:

„Überleg dir: was ist das Schlimmste was überhaupt passieren kann, wenn du den neuen Weg einschlägst. Und dann frag dich, ob diese Situation schlimmer sein kann als die Situation gerade.“

Mir hat das total die Augen geöffnet, da für mich nichts schlimmer sein konnte, als genau so weiter zu machen wie bisher. Also habe ich gelernt, dass man sein eigenes Glück immer selbst in der Hand hat und jederzeit in der Lage ist etwas zu ändern, sollte man unglücklich sein.

 

Reisen macht mich glücklich – Konsum nicht

Ich habe irgendwann letztes Jahr angefangen mein Konsumverhalten zu überdenken. Zwar habe ich schon vor Kuba viel darüber nachgedacht, aber spätestens dort wurde es mir nochmal richtig klar vor Augen geführt: ein überquellender Kleiderschrank, eine Wohnung voller Zeug und sonstige Statussymbole machen (mich) nicht glücklich. Was mich glücklich macht ist neue Kulturen und Menschen kennen zu lernen. Deswegen werde ich mein Geld in Zukunft nur noch ins Reisen und meine Entwicklung stecken.

Ich bin so gespannt wo es 2018 für mich hingeht!

Mir selbst treu bleiben – und mich besser kennen lernen

Ich habe letztes Jahr vor allem gelernt, dass es auch in Ordnung ist mal „Nein“ zu sagen. Es ist einfach nicht gut sich für sein Umfeld komplett aufzuopfern und nur noch Dinge für andere zu tun. Ich habe gelernt besser auf mich zu hören und gehe keine Kompromisse mehr ein, wenn ich weiß, dass mir ein Mensch oder eine Situation einfach nicht guttun. Das Leben ist viel zu kurz um sich zu verbiegen.

Auch wenn es sehr spät kam – Kuba hat sehr viel dazu beigetragen. Dort habe ich gemerkt, dass es mit den richtigen Menschen so einfach sein kann und ich nur noch genau solche Menschen um mich herum haben möchte.

Passender Artikel: Vany, wie war es eigentlich auf Kuba?

 

Arbeit muss nicht hart sein.

Im Gegenteil: wenn der Job dich einfach nur unglücklich macht, dann ist es vielleicht einfach nicht das Richtige für dich. Ich habe mich gegen Ende des Jahres darauf konzentriert wo meine Stärken liegen und mir überlegt wie ich damit am besten Geld verdienen kann. So viel sei gesagt: es klappt bisher ganz gut. Aber was ich eigentlich sagen möchte: mein eigenes Ding zu machen und mein Berufsleben komplett auf den Kopf zu stellen war bisher die beste Entscheidung meines Lebens. Ich weiß nun ganz genau wo ich hin möchte und was meine Ziele sind und arbeite jeden Tag daran. Das gibt mir wiederrum Energie, die ich früher einfach nicht hatte.

Passender Artikel: Das Leben ist zu kurz für irgendwann – warum wir mehr Träume wagen sollten

 

Es ist so egal was andere über dich denken…

…denn sie denken wahrscheinlich sowieso nicht über dich nach. Und wenn doch, dann ist es doch auch egal. Ich weiß noch wie uuuunglaublich nervös ich war an diesem Sonntag im Juni an dem ich meinen Blog veröffentlicht habe. Das könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Aber ich wurde für meinen Mut belohnt und dass es mir in dem Moment egal war, was irgendjemand vielleicht denken könnte. Wie ich euch ja schon weiter oben gesagt habe, war der Blog der Stein, der alles ins Rollen gebracht hat. Und das wäre alles nicht passiert, wenn ich auch nur einen Moment länger darüber nachgedacht hätte, was andere vielleicht über mich denken könnten.

Passender Artikel: Warum es diesen Blog gibt

Ich bin auf jeden Fall dankbar für all die Erfahrungen, die ich 2017 machen durfte. All das waren Erfahrungen, die mich dahin gebracht haben wo ich jetzt bin: glücklich und auf einem wunderbaren Weg. ❤

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vanyvisits

Hallo und Willkommen auf meinem Reiseblog! Mein Name ist Vany und ich reise leidenschaftlich gerne. Egal ob Wanderurlaub in der Heimat oder Actionurlaub bei einer Fernreise - ich bin am liebsten immer unterwegs. Wie ich mein Reisefieber in eine 40 Stundenwoche packe, das zeige ich euch auf meinem Blog. Viel Spaß beim Lesen!

20 Antworten auf „Jahresrückblick: 5 Dinge, die ich 2017 gelernt habe

  1. Ich glaube viele Menschen, die in gewisser Hinsicht unzufrieden sind und mehr Potential für ihr Leben sehen, kommen eines Tages an einen Punkt, wo eine bestimmte Handlung für viele darauffolgende positive Stimulationen sorgt. Bei mir was es zwar nicht der Beginn eines Blogs aber trotzdem konnte ich mich sehr mit deinem Text identifizieren, weil der Zeitpunkt unseres Schlüsselmomentes identisch war.

    sehr cooler Beitrag!

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  2. Genau so einen Beitrag wollte ich ursprünglich auch schreiben. Und ich kann dir nur voll und ganz zustimmen 😉 Man sollte nie vergessen glücklich zu sein mit dem was man tut und drauf schei*en was anderen über einen denken und sagen!

    Alles Liebe!

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  3. Wirklich toll, dass du 2017 so viele Dinge für dich lernen konntest. Und ich kann dir in allen Punkten recht geben – mach weiter so, bleib am Ball und es werden sich noch mehr Dinge fügen, die genau in deinen Plan passen!
    Liebe Grüße
    Salvia von Liebstöckelschuh

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  4. Ein toller Beitrag und es scheint ein gutes Jahr für dich gewesen zu sein. Manchmal ist es wichtig, auf sich selbst zu hören und zu merken, dass es eben nicht darum geht, was andere vielleicht erwarten. Es ist wichtig zu wissen, was einen selbst voran bringt, was einen glücklich gemacht. So wie es sich liest, scheinst du ja auf jeden Fall einige Schritte weiter gekommen zu sein 🙂

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  5. Ach Mensch, es freut mich total, dass Dein Jahr so toll war und Du so viel schönes dazugelernt hast ❤ Behalte Dir diese Positivität! Hoffentlich wird Dein 2018 genauso toll!
    Lieben Gruß
    Jil

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