So war es auf dem Travel Festival in Leipzig

Es ist schon eine ganze Weile her, aber vom 18. – 19.  Januar diesen Jahres  fand das Travel Festival in Leipzig statt. Es war mein erstes Travel Festival überhaupt und ich war auch etwas nervös, da ich ganz alleine unterwegs war. Von meinen Erfahrungen auf dem Travel Festival Leipzig möchte ich euch gerne in diesem Blogartikel ein wenig erzählen. Außerdem möchte ich euch einige Speaker vorstellen, von denen ich sehr inspiriert wurde und denen ich gerne seitdem folge.

Das Travel Festival Leipzig versteht sich als Festival für Individualreisende, Abenteurer und Backpacker. Ich habe zwar bisher nur in Thailand und auf Kuba Erfahrungen in diesem Bereich sammeln können, aber da ich in Zukunft gerne noch öfters Fernreisen auf diese Art machen möchte, fühlte ich mich trotzdem gut aufgehoben. Ich würde auch sagen, dass ein Besuch sich auch dann lohnt, wenn man noch gar keine Erfahrungen machen konnte, denn die packenden Vorträge lassen dich wahrscheinlich schneller den nächsten Flug buchen, als du dir vorstellen kannst!

Das Travel Festival fand an zwei Tagen statt: Freitag und Samstag. Am Freitag war ich leider nicht dort, deswegen kann ich nicht viel dazu sagen. Es ist aber wohl so, dass es hier ein kurzes Abendprogramm im Westbad in Leipzig gibt und danach eine Abendveranstaltung, die man mit seinem Ticket ebenfalls besuchen kann.

Ich war am Samstag den ganzen Tag dort und möchte deswegen hierauf genauer eingehen. Das Travel Festival findet wie schon erwähnt im Westbad in Leipzig statt. Das Westbad ist eine super coole und moderne Location, alles ist etwas alternativer gestaltet.  Vor der Bühne gibt es ein paar gemütliche Sessel und dahinter reiht sich Stuhl an Stuhl, die viel Platz für interessierte Zuschauer bieten. Bevor das Programm der Speaker aber überhaupt los geht, kann man sich die Zeit auf der „Messe“ vertreiben. Hier stellen einige Leute ihre Produkte vor: fair gehandelte Rucksäcke, Bücher übers Reisen, Postkarten aus aller Welt, ein Gewinnspiel für eine Reise nach Australien – hier schlagen Weltenbummler Herzen garantiert höher!

Kommen wir nun zu den Vorträgen, die mich wirklich begeistert haben:

Auf Seefahrt mit Wolfgang Heisel

Dieser Beitrag hat mich einfach total gefesselt. Wolfgang ist auf dem Schiff TRES HOMBRES von Europa nach Südamerika unterwegs gewesen. Ziel war es Waren vollkommen Co2 frei über den Atlantik zu schippern. Ohne Maschinen. Mit 15 fremden Menschen auf engstem Raum. Und vor allem: ohne überhaupt eine Ahnung von Schiffen und dem Leben auf See zu haben. Er berichtet von den Abenteuern, Gewittern und erzählt auch viele interessante Dinge über das Konzept der TRES HOMBRES.

Hier gehts zur Seite von Wolfgang: 1000 Meilen Wind

Ozeankind schafft Bewusstsein für unsere Meere

Ich finde die Arbeit von Marina und Micha einfach super und finde, dass die beiden viel mehr Aufmerksamkeit bekommen sollten. Die beiden „Ozeankinder“ setzen sich nämlich für die Säuberung der Meere ein. Nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch: sie organisieren regelmäßig Clean-Ups, bei denen der ganze Müll am Strand aufgesammelt wird und dadurch nicht ins Meer gelangt. Außerdem zeigen sie auf ihrem Blog, wie man selbst plastikfrei leben kann und zeigen auch die Auswirkungen, die das viele Plastik auf das Meer und vor allem die Meeresbewohner hat. Lange Zeit waren sie nun auf den Malediven und haben besagte Cleanups dort organisiert. Nun sind sie seit einiger Zeit wieder in Deutschland und machen aber auch hier weiter. Das finde ich genauso wichtig, denn auch hier liegt viel zu viel Müll auf der Straße. Ein Thema, das uns alle etwas angeht!

Wenn euch das Thema interessiert, dann schaut einfach bei Ozeankind vorbei!

Expertengespräch mit Life of Balu, Fräulein Draußen und Fritz Meinecke

Ich muss sagen, dass mir das Experteninterview am besten gefallen hat und dass es meiner Meinung nach auch gerne etwas länger hätten gehen können. Hier war auf jeden Fall viel Mehrwert für uns Zuschauer geboten. Die drei arbeiten inzwischen selbstständig als Blogger, virtueller Assistent oder YouTuber und haben über ihren Weg dorthin und auch das jetzige Leben erzählt – mit allen Vor – und Nachteilen. Da alle drei auf so unterschiedliche Art und Weise ihr Geld verdienen, wurde es auch nicht langweilig. Ich denke, dass sich immer mehr Menschen für ein ortsunabhängiges Arbeiten interessieren und dass auch deswegen relativ viele Fragen aus dem Publikum zu diesem Thema kamen, die von allen drei freundlich und professionell beantwortet wurden. Für mich war das auf jeden Fall eine große Inspiration – obwohl ich ja glücklicherweise auch schon flexibel arbeiten kann.

Mogli von Life of Balu folge ich inzwischen auch sehr gerne auf Instagram. Sein Van namens Balu bringt ihn auf seinen Reisen von A nach B. Er arbeitet als virtueller Assistent und betreut so von unterwegs aus seine Kunden. Falls ihr mehr vom Van-Life sehen wollt, dann schaut am besten mal bei ihm vorbei: Life of Balu

Und hier geht es zum Outdoor Blog von Fräulein Draußen und zum YouTube Channel von Fritz Meinecke!

Mein Fazit zum Travel Festival:

Es war eine spannende Erfahrung, auch weil ich alleine dort war und trotzdem ganz netten Anschluss gefunden habe. Ich bin mit viel Inspiration für neue Reiseziele nach Hause gefahren und viele Vorträge haben mich auch zum Nachdenken angeregt. Auch finde ich die Location Westbad ziemlich gelungen für diese Art von Veranstaltung. Leipzig hat mir übrigens sehr gut gefallen, eigentlich war ich sogar ziemlich überrascht wie schön Leipzig ist!

Ich muss nur sagen, dass ich wahrscheinlich nicht noch einmal extra nach Leipzig fliegen würde für das Travel Festival. Aber das hat persönliche Gründe. Ich möchte in Zukunft lieber Veranstaltungen besuchen, die mich beruflich weiter bringen. Bei einem Travel Festival in Stuttgart bzw. im Süden Deutschlands würde ich es mir aber vielleicht nochmal überlegen!

Falls ihr jetzt Lust auf das Travel Festival in Leipzig bekommen habt, dann schaut doch mal auf die Website der Veranstalter: www.travelfestivalleipzig.de .Tickets für 2019 kann man auch schon bestellen!

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3 Antworten auf “So war es auf dem Travel Festival in Leipzig”

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