Buchrezension: „Gespräche mit Gott“ von Neal D. Walsch – und was ich daraus gelernt habe

Das Buch Gespräche mit Gott hat mich schon lange „verfolgt“. Ich habe es immer wieder in meinem Instagramfeed gesehen, Empfehlungen bei Podcasts gehört und auch in der Buchhandlung immer mal wieder in der Hand gehabt. Aber der Titel war so furchtbar abschreckend für mich, dass ich mich nie zu einem Kauf überwinden konnte. Nachdem ich aber zum gefühlt hundertsten Mal gehört habe, dass das Buch nicht so religiös sein soll wie der Titel vermuten lässt, habe ich es nun doch gekauft – und ich habe es nicht bereut! Das Buch enthält so viele wertvolle Weisheiten fürs Leben…Aber nun der Reihe nach.

Das Buch handelt, wie der Titel schon vermuten lässt, von einem Gespräch zwischen dem Autor Neal Donald Walsh und Gott. Ich muss sagen, dass ich meine Probleme habe zu glauben, dass es einen Dialog in dieser Form gab. Aber wenn man sich mal kurz darauf einlässt, wird man auch offener für den eigentlichen Inhalt. Mir hat es geholfen das Buch und den Autor auf diese Weise zu verstehen: Alle unsere Möglichkeiten stecken ja bereits in uns. Es ist alles da und wir müssen das Potenzial nur ausschöpfen. Ich habe mich irgendwann komplett darauf eingelassen, dass Walsh einfach sein Potenzial ausgeschöpft hat und diese Weisheiten, die schon in ihm waren, auf Papier gebracht hat. Ob das Potenzial nun von Gott gegeben ist oder vom Universum, oder woran auch immer ihr glauben mögt, spielte dann keine Rolle mehr für mich und ich konnte mich auf den eigentlichen Inhalt konzentrieren.

Ich habe mich mit einigen Leuten unterhalten, die das Buch schon gelesen haben und das Schöne daran ist: jeder Mensch nimmt etwas ganz anderes aus dem Buch mit. Trotzdem war es für alle sehr hilfreich und für manche Menschen sogar lebensverändernd. Auch ich habe so viel für mich mitgenommen und versuche mir jeden Tag die Learnings vor Augen zu halten. Und genau diese Learnings aus dem Buch „Gespräche mit Gott“ möchte ich euch heute zeigen.

Gedanken sind Energie, die ins Universum gesendet wird

Wer sich schon ein bisschen mit spirituellen Themen auseinander gesetzt hat: für euch ist diese Erkenntnis wahrscheinlich nicht besonders neu. Auch ich kannte die Theorie schon aus dem ein oder anderen Buch, aber trotzdem lese ich mir sowas immer wieder gerne durch. Es ist einfach faszinierend, was wir alles mit unseren Gedanken schaffen können. Ich glaube fest an das Gesetz der Anziehung, so dass ich das gerne an dieser Stelle noch einmal mit euch teilen möchte.

Alles was wir denken, aussprechen oder tun ist eine Form von Energie, die wir ins Universum schicken. Das was ihr aussendet, das bekommt ihr auch wieder zurück. Sendet ihr Positives in die Welt, dann werden euch auch gute Dinge zurück gesandt. Das Gesetz der Anziehung besagt, dass ihr schon viel dadurch erreichen könnt, wenn ihr fest an euer Ziel glaubt und es vor euerm inneren Auge sehen könnt. Ich habe Anfang des Jahres ein Visionboard erstellt, auf das ich jeden Morgen blicke und kurz inne halte. Ich habe meine Ziele für dieses Jahr visualisiert und sehe es schon vor mir. Fast alles ist bis jetzt genau so eingetreten. Natürlich tue ich auch viel dafür, um meine Ziele zu erreichen, aber einiges waren auch glückliche „Zufälle“. Positive Geschehnisse, mit denen keiner gerechnet hat, weil sie wie aus dem nichts kamen und meine Ziele aber ziemlich beeinflusst haben.

Um einen Ur-Gedanken zu ändern, muss man erst an seinen Handlungen arbeiten

Normalerweise ist der Ursprung unseres Handelns ein Ur-Gedanke. Danach folgt das Wort und daraufhin die eigentliche Handlung. Ein Ur-Gedanke, oder besser gesagt ein Glaubenssatz, ist etwas, an das wir glauben. Der Gedanke kann zum Beispiel durch eigene Erfahrungen geprägt worden sein. Beispiele für negative Glaubenssätze sind folgende:

„Ich werde niemals genug Geld haben“
„Das Leben ist hart“
„Ich bin unattraktiv“

Kommt dir einer davon bekannt vor? Als erstes sollte man dann versuchen seine Handlungen zu verändern. Wenn ich das Gefühl habe, dass ich mit meinem Einkommen unzufrieden bin: was kann ich dann TUN, um es zu ändern? Kann ich an den Fixkosten sparen? Kann ich mein Einkommen erhöhen? Muss ich dafür eine Weiterbildung machen oder einen Nebenjob annehmen? Kommt mein Glaubenssatz von außen, weil „man“ halt eigentlich mehr verdienen SOLLTE und bin ich vielleicht zufrieden? Im nächsten Schritt arbeite ich an meinen Worten, denn wenn ich mir ständig einrede, dass alles schief läuft, dass ich unattraktiv bin oder dass ich es zu nichts im Leben bringen werde – wie soll sich dann auch der Ur-Gedanke verändern?

Ich hoffe ihr versteht dieses Prinzip. Und bitte: wenn ihr negative Glaubenssätze habt, dann arbeitet an ihnen! Es wird euch besser gehen 🙂

Auf die richtige Formulierung der Affirmationen kommt es an

Das Prinzip der Gedanken ist natürlich komplexer, aber zusammen gefasst kann man sagen: ich glaube fest an etwas, tue auch was dafür und dann wird es eintreffen. Punkt. Im Buch wird aber auch gut beschrieben, wie man Affirmationen richtig formuliert. Wenn ihr euch nämlich immer wieder sagt „Ich will mehr Geld“, dann ist das falsch. Ans Universum wird dann gesendet, dass ihr mehr Geld „wollt“ – damit kann es aber nichts anfangen. Man muss also sagen „Ich WERDE mehr Geld haben“. Ihr müsst euer Ziel schon vor Augen haben.

Dankbarkeit bringt euch weiter anstatt zu ständig um etwas zu bitten

Im Buch wird erklärt, wie man richtig „betet“. Oft sprechen die Menschen ja nur dann zu Gott / dem Universum, wenn sie etwas brauchen. Man weiß Gesundheit erst dann zu schätzen, wenn man krank ist. Man weiß seine Liebsten erst dann richtig zu schätzen, wenn man sie verliert. Man weiß das eigene Dach über dem Kopf erst dann zu schätzen, wenn man es nicht mehr hat. Und genau das ist das Problem. Ihr solltet JEDEN Tag genau  für diese alltäglichen Dinge dankbar sein und sie zu schätzen wissen. Wenn ihr mir auf Instagram folgt, dann wisst ihr ja vielleicht, dass ich phasenweise jeden Abend drei Dinge in mein Sonnentagebuch aufschreibe, für die ich dankbar bin. Ich verspreche euch: es gibt jeden Tag MINDESTENS drei Dinge, wenn nicht sogar mehr.

Nachdem ich auf Kuba zwei Wochen nur mit eiskaltem Wasser duschen konnte, war ich unendlich dankbar für warmes Wasser. Wenn es mir an manchen Tagen nicht so gut geht, bin ich dankbar für ein eigenes Bett, einen Rückzugsort, ein zu Hause und die liebevollen Menschen in meinem Leben, die für mich da sind. Ich bin JEDEN Tag so unglaublich dankbar, dass ich und meine Familie gesund sind. Ein voller Kühlschrank, genügend Trinkwasser, in einem Land aufzuwachsen, in dem kein Krieg herrscht…Alles Dinge, die NICHT selbstverständlich sind.

Anstatt immer nur darüber zu klagen, was einem alles fehlt: schaut euch an, was ihr schon alles in eurem Leben habt. Um es mit Laura Seilers Worten zu sagen: Begebt euch vom „Mangel“ in die „Fülle“ 🙂

Entscheidungen werden entweder aus Angst oder aus Liebe getroffen

Ich höre mit dem Satz auf, der für mich am meisten verändert hat. Ich habe mir darüber nie besonders Gedanken gemacht, aber es stimmt: alle Entscheidungen, die man im Leben trifft, beruhen auf genau diesem Gedanken. Entweder ihr handelt aus Liebe oder aus Angst. Wenn euer Partner feiern geht und ihr vielleicht eifersüchtig seid, könnt ihr ihm eine Szene machen, Streit provozieren und ihm damit ein schlechtes Gefühl geben (und euch auch) – aus der meist unbegründeten Angst betrogen zu werden. Oder ihr wünscht ihm liebevoll und aufrichtig einen schönen Abend und habt Vertrauen in eure Beziehung. Das war nur ein Beispiel, aber das lässt sich auf so viele Lebenslagen übertragen. Ich habe lange mit meiner Kündigung gehadert aus Angst meine „Sicherheit“ zu verlieren. Und es letztendlich doch gemacht aus Liebe zu mir, weil unglücklich sein einfach keine Option ist und weil ich Vertrauen hatte, dass schon alles gut werden wird.

Das gesamte Buch steckt voller Weisheiten und ist an sich so wertvoll für mich gewesen. Wenn ich daraus diese Learnings mitgenommen habe, heißt das aber nicht, dass es bei euch die selben sein werden. Wie ich schon angekündigt habe, nimmt jeder Mensch etwas anderes aus dem Buch mit – was es auch wieder so spannend macht.

Wenn ihr euch das Buch nun selbst kaufen wollt, dann klickt einfach auf eines der Bücher und ihr werdet direkt zu Amazon weiter geleitet.*

In diesem Artikel geht es um das erste Band: Ein ungewöhnlicher Dialog. Es gibt noch zwei weitere Bänder der Reihe „Gespräche mit Gott“. Ich habe sie selbst noch nicht gelesen, aber sie stehen auf meiner Liste.

*Es handelt sich dabei um einen Affiliate Link. Das bedeutet, dass der Preis für euch der selbe ist, ich aber eine kleine Provision erhalte. Ihr unterstützt damit meine Arbeit, was mich natürlich sehr freuen würde.

Ich hoffe sehr, dass euch der Artikel gefallen hat. In Zukunft werden noch mehr Bücherrezensionen auf meinem Blog folgen, denn ich habe ein ziemlich gute Leseroutine entwickelt.

Bis bald,

V.

oatmeal cookies-2.jpg

vanyvisits

Hallo und Willkommen auf meinem Reiseblog! Mein Name ist Vany und ich reise leidenschaftlich gerne. Egal ob Wanderurlaub in der Heimat oder Actionurlaub bei einer Fernreise - ich bin am liebsten immer unterwegs. Wie ich mein Reisefieber in eine 40 Stundenwoche packe, das zeige ich euch auf meinem Blog. Viel Spaß beim Lesen!

Eine Antwort auf „Buchrezension: „Gespräche mit Gott“ von Neal D. Walsch – und was ich daraus gelernt habe

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s