Die Kraft der positiven Gedanken: ich fliege nach Kanada!

Heute möchte ich euch mal wieder eine persönliche Geschichte erzählen und hoffe, dass sie euch Mut macht stets positive Gedanken zu haben und dem Leben zu vertrauen. Seit März studiere ich nun und bin eigentlich mehr als glücklich mit meiner Entscheidung – eigentlich.

Es gab eine kurze Phase, in der ich immer mehr Unzufriedenheit gespürt habe. Das kam daher, dass ich nun weniger arbeite und dadurch auch weniger verdiene und dadurch wiederum weniger reisen kann als natürlich noch im letzten Jahr. Ich habe dann irgendwann gemerkt, dass mir das spontane Wegfahren doch ganz schön fehlt, aber beim Nachdenken habe ich dann festgestellt, dass gerade alles genau so ist wie ich es immer wollte: ich arbeite endlich nicht mehr in einem Job, der mich unglücklich macht – im Gegenteil: ich kann endlich das studieren, was ich schon so lange wollte und eigentlich war und bin ich auch sehr dankbar für meine Situation.

Damit ich meine Gedanken also wieder mehr auf das Positive in meinem Leben lenke habe ich wieder angefangen in mein Dankbarkeitstagebuch zu schreiben. Jeden Abend habe ich also drei Dinge notiert für die ich gerade von Herzen dankbar bin. Manchmal sind das ganz simple Dinge, die man oft für selbstverständlich sieht: ein Dach über dem Kopf, fließendes Wasser, ein voller Kühlschrank und so weiter. Und dann sind es auch tiefer gehende Dinge wie beispielsweise, dass es meine freie Entscheidung war meinen Job zu kündigen. Dass es in Deutschland überhaupt die Möglichkeit gibt so frei zu sein und das tun zu können was man möchte. Und dass ich es genauso wollte und es sich grundsätzlich richtig und gut anfühlt wie es jetzt ist. Weg von den Gedanken was mir fehlt (das Reisen) und hin zu dem was ich alles habe: Gesundheit, meine Familie und die Möglichkeit freie Entscheidungen zu treffen. Und mal ehrlich: mein Studiengang ist schon ziemlich geil.

Und dann ist etwas passiert, womit ich niemals gerechnet hätte… Es zeigt mir aber, dass die Kraft der positiven Gedanken auf jeden Fall funktioniert. Ein paar Wochen nachdem ich meinen Fokus wieder geändert hatte, erhalte ich von Mail meiner Hochschule ein Stipendium für die Teilnahme an einer Summer School in Kanada vergibt. Einziges Kriterium: es muss ein kreativer Beitrag sein. Der beste Beitrag bekommt on top noch einmal einen Mobilitätszuschuss.

Man muss dazu sagen, dass man dafür nur eine Woche Zeit hatte. Ich habe mich also gleich an die Arbeit gemacht, ein kreatives Video zusammen geschnitten und mich NATÜRLICH beworben. Zwei Wochen musste ich warten und dann wurden die glücklichen Gewinner vor allen Bewerbern, die sich an dem Tag versammelt hatten, verkündet. Eine List mit ca. zehn Namen wurde vorgelesen und meine Anspannung stieg. Sogar eine Vanessa war dabei, aber leider nicht ich. Ich war also nicht auf der Liste, der Personen, die an der Summer School teilnehmen dürfen. Aber glücklicherweise ging es dann noch weiter: jetzt wurden die zwei Personen genannt, die den Mobilitätszuschuss bekommen sollten. Ich war also wieder im Rennen und ich kann euch echt nicht sagen, wie nervös ich in diesem Moment war. Als erstes wurde das Gewinnervideo meiner Kommilitonin gezeigt. Ich war danach total eingeschüchtert, weil es so gut war und ich dachte, dass meins nicht mithalten könne. Aaaaaber tatsächlich wurde danach mein Name genannt und mein Video gezeigt und ich habe noch den finanziellen Zuschuss erhalten, der mir diese Reise eigentlich erst ermöglicht. Ich bin ziemlich stolz auf mich und freue mich so sehr über diese Chance!

Ich glaube nicht an Zufälle und ich glaube nicht, dass sich das einfach so über Nacht ergeben hat. 

Nun geht es also schon nächsten Monat für zwei Wochen an die Ryerson Universität nach Toronto. Ich werde dort an einem Kurs teilnehmen, in dem es um Gestaltung geht und wir werden uns mit den Programmen Photoshop, Illustrator und InDesign auseinander setzen. Ich freue mich, weil ich das nicht nur gut in meinem Studium gebrauchen kann, sondern tagtäglich auf meinem Blog oder für meine Selbstständigkeit nutzen kann.

Ich muss dazu sagen, dass ich im Dezember 2017 ein Visionboard erstellt habe mit allen Zielen, die ich 2018 erreichen möchte und mit Ereignissen, die ich dieses Jahr erleben möchte. Auf meinem Visionboard habe ich unter anderem formuliert: „2018 werde ich trotz Studium eine große Reise machen“. Dieses Visionboard habe ich neben mein Bett gehängt und seitdem jeden Morgen drauf geschaut. Ich hatte mir 2017 kein bestimmtes Land vorgestellt, weil ich es damals noch nicht wusste. Ich stehe grundsätzlich jedem Land erstmal offen gegenüber und freue mich immer eine neue Kultur kennen zu lernen. Als ich vor ein paar Wochen diesen Durchhänger hatte, habe ich das Visionboard und diesen Punkt darauf angeschaut und mir noch gedacht: „wie soll ich das nur schaffen?“ – aber dennoch gleichzeitig nicht aufgegeben und wie oben erwähnt fleißig in mein Dankbarkeitstagebuch geschrieben.

Es gibt mit Sicherheit einige, die sagen, dass das ein reiner Zufall war. Ich bin davon überzeugt, dass es sich dabei einfach um einen Herzenswunsch von mir handelte und ich ganz fest daran geglaubt habe. Über mehrere Monate hinweg. Der Wunsch wurde mir dann auch erfüllt und zwar nicht auf dem Wege auf dem ich es eigentlich dachte, sondern ganz unerwartet und aus dem Nichts. Ich möchte euch einfach sagen, dass es manchmal Wege gibt einen Wunsch erfüllt zu bekommen, den man vielleicht nicht immer von Anfang an auf dem Schirm hatte. Das Leben hält so viele Überraschungen bereit und ich bin mehr als glücklich und dankbar, dass sich diese Chance für mich ergeben hat.

Was ich euch sagen kann: visualisiert eure Träume und träumt groß! Mich haben alle belächelt als ich sagte, dass ich dieses Jahr eine Fernreise machen werde trotz Studium. Wenn ihr es wirklich und von ganzem Herzen wollt, dann arbeitet daran, glaubt daran und es wird passieren. Davon bin ich felsenfest überzeugt. 🙂

Und wisst ihr was? Ich habe das Gefühl, dass sich dieses Jahr noch etwas ergeben wird!

Bis bald,

V.

vanyvisits

Hallo und Willkommen auf meinem Reiseblog! Mein Name ist Vany und ich reise leidenschaftlich gerne. Egal ob Wanderurlaub in der Heimat oder Actionurlaub bei einer Fernreise - ich bin am liebsten immer unterwegs. Wie ich mein Reisefieber in eine 40 Stundenwoche packe, das zeige ich euch auf meinem Blog. Viel Spaß beim Lesen!

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