Buchrezension: „Why not?“ von Lars Amend – und was ich daraus gelernt habe

Die wenigen Seiten, die ich euch in meiner Instagram Story hin und wieder gezeigt hatte, schlugen ein wie eine Bombe. Ich habe selten so viele Nachrichten erhalten und alle wollten wissen: Welches Buch ist das?

Mich wundert es nicht, denn ich habe „Why not?“ von Lars Amend innerhalb von einer Woche verschlungen. Laut eigener Aussage enthält es „Inspirationen für ein Leben ohne Wenn und Aber“ und genau so ist es auch! Lars Amend macht kurzen Prozess mit all den Bedenken, Ängsten und Zweifeln und hat zumindest mich persönlich ungemein damit motiviert.

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Ähnlich wie in meiner ersten Rezension über das Buch „Gespräche mit Gott“ möchte ich euch heute gerne ein paar meiner Learnings aus dem Buch vorstellen.

Unsere Ausreden sind oft ziemlich gut versteckt

„Keine Zeit“, „kein Geld“ und „ach, das mache ich später noch irgendwann“ sind wahre Klassiker unter den Ausreden. Und Ausreden, die jeder nachvollziehen kann geben zwar Sicherheit, aber sind dennoch nichts anderes als Ausreden! Aussagen, die dich deinem Ziel kein Stück näher bringen. Am schlimmsten finde ich die Menschen, die mit ihrer Situation unzufrieden sind und ständig jammern, aber rein gar nichts aktiv verändern. Und genau darauf bezieht sich Lars Amend in einem Kapitel ziemlich gut, wenn auch sehr direkt. Aber ich mag sowas, denn mit Drumherumreden kommen wir alle nicht weiter.

Mir hat es auf jeden Fall die Augen geöffnet noch mehr nach meinen Prioritäten zu schauen. In den letzten Wochen habe ich kaum noch gebloggt. Meine Ausrede war: „ich habe momentan einfach wenig Zeit“. Da mir das Bloggen an sich aber sehr gefehlt hat, habe ich einfach meine Prioritäten anders gesetzt und siehe da: alle Artikel für den nächsten Monat sind geschrieben und vorgeplant.

Schaut euch eure negativen Glaubenssätze bzw. eure Ausreden gut an. Wenn ihr etwas wirklich erreichen wollt, dann findet ihr auf jeden Fall die Zeit. Es liegt meistens an euch selbst, wenn ihr „keine Zeit“ habt.

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Bin ich der Mensch, der ich immer sein wollte?

Ich habe ja das Glück, dass ich schon immer Tagebuch geführt habe und deswegen auch noch ganz genau weiß, welche Träume und Wünsche ich als kleines Mädchen oder auch als Jugendliche hatte. Bei mir stand schon ziemlich früh „Reisen“ auf dem Plan. Ich hatte mit 13 sogar ungelogen eine Collage gebastelt, mit allem was ich erreichen möchte. Das hab ich dann in meinem Zimmer aufgehängt, unwissend darüber, dass Jahre später genau so etwas Visionboard genannt wird.

Die Message von Lars Amend ist aber ziemlich klar: wenn du nochmal an dein früheres Ich zurück denkst – wärst du heute zufrieden mit dir? Hör mal in dich rein und fühl nach, ob du auch wirklich so lebst, wie du es möchtest. Oder gibt es hier vielleicht sogar noch Luft nach oben?

Das Glück fängt in dir an

An dieser Stelle hat mich das Buch am meisten gepackt und es war definitiv ein Moment, in dem Lars Amend mir das Bewusstsein für eben solche Situationen geschärft hat. Es ist doch so, dass Menschen oft das Gefühl haben um richtig (und ich meine so richtig) glücklich zu sein, fehlt eben noch DIES oder DAS. Also zum Beispiel: „Ich kann erst anfangen mich selbst zu lieben, wenn ich 10 Kilo abgenommen habe“ oder „Ich bin erst dann glücklich, wenn ich in meinem Job befördert werde“. Nur um dann zu merken, dass sich rein gar nichts an der Gefühlslage ändert, wenn eben genau diese Dinge eingetroffen sind.

Ich versuche natürlich mein Glück nicht im Außen zu suchen, sondern immer bei mir selbst zu finden. Aber wenn ich ehrlich sein soll, fällt mir das an manchen Tagen schwerer. Es gibt Tage, da bin ich total ausgeglichen und dankbar, aber es gibt eben auch jene Tage da habe auch ich solche Gedanken wie die oben genannten. Das Buch hat mir jetzt definitiv wieder einen Stoß in die richtige Richtung gegeben und ich werde auch in Zukunft noch viel mehr darauf achten, im Hier und Jetzt glücklich zu sein und mein Glück nicht an Bedingungen zu knüpfen, die nur im Außen erfüllt werden können. Damit tun wir uns alle keinen Gefallen. Schon allein deshalb hat sich das Buch für mich gelohnt.

Ich hatte einen kleinen Teil aus diesem Kapitel in meiner Story gepostet. Daraufhin habe ich so viele Nachrichten von euch bekommen. Das hat mir gezeigt, dass es wirklich viele Leute gibt, die so denken und das gleiche Problem haben.

Hab Mut zu Veränderungen…

Das richtet sich an alle, die gerade unglücklich mit ihrer Situation sind: wenn immer alles so bleibt wie es gerade ist – wie kann es dann besser werden? Wahrscheinlich hätte ich viel eher mein Leben umgekrempelt und angefangen zu studieren, wenn ich das Buch schon vor einem Jahr gelesen hätte.

An dieser Stelle macht Lars Amend nämlich Mut sich auch mal zu trauen andere Wege zu gehen, als die, die man schon kennt. Sicherheit ist eigentlich auch nur ein Konzept in unserem Kopf.  Dein vermeintlich sicherer Job kann dir genauso auch gekündigt werden – warum also nicht das tun, was du liebst?

Ein Spruch, der mir damals übrigens das letzte Fünkchen Zweifel genommen hat, als es darum ging, ob ich meinen Job kündigen soll oder nicht, war dieser hier: „Stell dir vor: wenn du jetzt das tust, was du möchtest und es geht schief – was ist das allerschlimmste was passieren kann? Und jetzt frag dich: ist diese Situation schlimmer als zu bleiben und es nie versucht zu haben?“ Der Spruch kam zwar nicht von Lars Amend, aber von einer lieben Bloggerkollegin und hilft mir bis heute in vielen Situationen.

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…und scheiß auf die Gesellschaft!

Auch hier muss ich sagen: einer meiner Lieblingspunkte, da ich selbst gnadenloser Verfechter von allem bin, was aus der Reihe der Gesellschaft fällt. Stellt euch nur mal kurz vor, wie geil unsere Gesellschaft wäre, wenn einfach jeder genau das tut, was er liebt und wozu er sich berufen fühlt!

Glaub an dich selbst! Ich finde Menschen großartig, die an sich und ihre Idee glauben und alles tun, um ihren Plan umzusetzen. Sowas finde ich viel interessanter, als Menschen, die in der grauen Masse untergehen. Es gehört schon ein wenig Mut dazu, denn die Leute werden immer über diejenigen sprechen, die „anders“ sind und neue Wege gehen wollen. Aber die wird es immer geben und da muss man drüber stehen. Denk immer an die Menschen, die DU mit deinen Taten inspirierst!

Mir gefällt an „Why not?“ besonders gut, dass es eben nicht nur ein weiterer oberflächlicher Ratgeber ist. Lars Amend geht in diesem Buch in die Tiefe und gibt vor allem auch richtig gute Tipps, wie man die neu gewonnenen Erkenntnisse auch verinnerlicht und im Alltag bewusst danach lebt. So gibt es immer mal wieder ein persönliches Mantra von ihm. Dadurch schafft er es alte, negative Glaubenssätze zu lösen. Was mir ebenfalls besonders gut gefallen hat, sind die Auflistungen, die alle paar Seiten zu finden sind, so wie beispielsweise „Der Wunschzettel der Veränderungen“ („Stell dir vor…du würdest selbstbewusster durchs Leben gehen / du würdest wieder Abenteuer erleben / du würdest dich in deinem Körper wohl fühlen). All das macht es nochmal anschaulicher und bringt die Gedanken auf den Punkt.

Ich kann an dieser Stelle sagen, dass „Why not?“ von Lars Amend eines der besten Bücher ist, die ich je gelesen habe. Ehrlich, direkt und mit viel Humor bringt er die Message auf den Punkt: Zieh einfach DEIN Ding durch!

Wenn ihr jetzt auch Lust bekommen habt das Buch zu lesen, dann klickt einfach auf das Bild*. Ihr kommt dann direkt zu Amazon und könnt euch „Why not?“ nach Hause bestellen.

 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen! Wenn ihr das Buch schon kennt, dann würden mich auch mal eure Learnings interessieren 🙂

Bis bald,

V.

 

* Es handelt sich dabei um einen Affiliate Link. Der Preis des Buches bleibt für dich derselbe, aber ich erhalte eine kleine Provision. Damit unterstützt du mich und meine Arbeit.

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