10 Tipps, wie du eine Leseroutine entwickelst

Bis vor kurzem war ich noch eine typische „Nur-im-Urlaub-Leseratte“, weil ich mir eingeredet habe, dass ich im Alltag einfach keine Zeit habe um zu lesen. Das war für mich sogar noch in Ordnung, da ich bis vor einem Jahr auch nur Krimis zum reinen Vergnügen gelesen habe. Ich fand es einfach total lässig im Urlaub am Strand mit einem guten Buch zu verweilen und sah keinen Grund darin mich im Alltag zum Lesen zu motivieren.

Das hat sich schlagartig geändert, als ich letztes Jahr meinen Blog gestartet habe und seitdem immer mehr mit Persönlichkeitsentwicklung in Berührung komme. Meiner Meinung nach hat Persönlichkeitsentwicklung sehr viel mit Büchern zu tun. Es gibt unzählige gute Bücher, die einen beruflich und privat weiter bringen und wertvolle Ratgeber sind. Ich habe aber schon vor ein paar Monaten gemerkt: wenn ich in diesem Schneckentempo im Alltag weiterlese, dann schaffe ich vielleicht zwei Bücher im Jahr. Als Ziel auf meinem Visionboard habe ich aber festgehalten, dass ich dieses Jahr MINDESTENS 12 Bücher, also ein Buch pro Monat, lesen will. Und so wie es aussieht schaffe ich sogar mehr – und wie das geht, verrate ich euch hier:

Tipp Nr. 1 für eine Leseroutine: Mach dir dein „Warum“ erst mal bewusst

Wie mit allem im Leben für das wir uns auf irgend eine Weise motivieren möchten, müssen wir auch hier erstmal klare Verhältnisse schaffen und das „Warum“ klären. Möchtest du mehr lesen um dir Wissen anzueignen, damit du dein Business auf das nächste Level bringen kannst? Oder liest du einfach gerne, weil es dich inspiriert und auf neue Ideen bringt. Es kann auch einfach sein, dass du gerne liest, weil es dein Hobby ist und weil es wertvolle Zeit für dich selbst ist. All das ist in Ordnung! Du wirst sehen: wenn du erst mal weißt wofür du es tust, tust es gleich viel lieber!

Tipp Nr. 2 für eine Leseroutine: Schaffe dir ein Ritual

Meine Leseroutine hat damit begonnen, dass ich jeden Morgen nach dem Aufwachen mindestens zehn Seiten und maximal eine Stunde gelesen habe. Je nachdem wie ich Lust hatte. Zehn Seiten pro Tag sind aber besser als keine Seite am Tag. Bei mir war es aber so, dass ich meistens die volle Stunde genutzt habe, weil mein Problem war immer mich überhaupt erst aufzuraffen. Sobald ich aber sowieso gelesen habe, hätte ich locker drei Stunden durchlesen können. Und das gleiche gilt auch für dich: sobald du gewisse Zeiten zum Lesen blockst, passiert alles wie von selbst und du wirst irgendwann ganz automatisch morgens schon zum Buch greifen.

Tipp Nr. 3 für eine Leseroutine: Zielsetzung, Baby!

So funktioniere ich nun mal – und ich liebe es 🙂 Wenn du dir vornimmst zu lesen, dann schaffst du das auch. Du hast es ja schließlich als Ziel formuliert. Wie schon gesagt, war es mein Ziel dieses Jahr 12 Bücher zu lesen. Das war für mich Anfang des Jahres noch ganz schön viel und damit ein sehr hoch gestecktes Ziel. Jetzt sieht es so aus, dass ich viel mehr schaffe.

Tipp Nr. 4 für eine Leseroutine: „keine Zeit“ wird ab sofort nicht mehr aus Ausrede benutzt

Unser aller Tag hat 24 Stunden, wir müssen alle arbeiten und wir haben aber auch fast alle einen Fernseher und ein Smartphone, stimmts? Ich mag die Ausrede „keine Zeit“ überhaupt nicht, denn meiner Meinung nach ist alles eine Frage der Prioritäten. Wenn du wirklich mehr lesen WILLST, dann tust du es auch. Entweder du machst es wie ich und stehst morgens etwas früher auf oder du baust deine Leseroutine in den Abend ein. Also abends einfach mal Netflix auslassen. Und wie viel Zeit verbringen wir eigentlich sinnlos am Smartphone? In dieser Zeit könntest du deine Nase auch in ein Buch stecken.

Tipp Nr. 5 für eine Leseroutine: Erstelle eine Must-Read Liste

Es ist so motivierend für mich meine Must-Read Liste anzusehen! Ich kann euch nicht sagen, wie viele Bücher da drauf sind, aber es sind einige und es sind Bücher, die mich ziemlich neugierig machen. Die Vorfreude auf das nächste Buch, bringt mich dazu an meiner Leseroutine festzuhalten und die Bücher fertig zu lesen. Wenn ich ein gutes Buch zu einem bestimmten Thema lese, dann habe ich danach fünf weitere auf meiner Liste zum selben Thema. Durch das Buch von Laura Marina Seiler (Mögest du glücklich sein) bin ich auf das Buch „Gespräche mit Gott“ gestoßen und habe es verschlungen. Nach dem Buch ist eben vor dem Buch. 😉

Tipp Nr. 6 für eine Leseroutine: Hol dir einen Ausweis für eine Bücherei in deiner Nähe

Es kann ganz schön ins Geld gehen, wenn man plötzlich 2-3 Bücher pro Monat liest. Deswegen kann ich dir nur empfehlen einen Ausweis in deiner Stadtbibliothek zu holen. Nicht nur aus der Sicht der Finanzen, sondern auch im Bezug auf unser Konsumverhalten, finde ich den Ansatz nicht schlecht. Außerdem stehen dir in einer Bücherei so viele kostenlose Bücher zur Verfügung zu den unterschiedlichsten Themen. Ich liebe Bibliotheken und halte mich auch sehr gerne in ihnen auf. Du könntest es dir also dort auch gleich gemütlich machen und ein wenig lesen.

Tipp Nr. 7 für eine Leseroutine: Such dir einen Buchclub in deiner Nähe – oder gründe einen!

Was könnte besser helfen mehr zu lesen, als eine Gruppe mit dem selben Ziel? In einem Buchclub wird immer ein bestimmtes Buch gemeinsam gelesen, um dann am Ende darüber zu diskutieren. Man hat also einen gewissen Ansporn das Buch zu lesen. Es gibt immer mehr Buchclubs, die sich nicht nur Romanen widmen, sondern auch auf Businessthemen bzw. Sachbücher eingehen. Und wenn es in deiner Stadt keinen passenden gibt, dann gründe doch einfach selbst einen! Es gibt ganz bestimmt 3-4 andere Leute in deiner Stadt mit den selben Interessen wie du. Ich möchte auch irgendwann mal einem Buchclub angehören oder vielleicht sogar selbst einen gründen.

Tipp Nr. 8 für eine Leseroutine: Achte auf Abwechslung

Auch dieser Punkt hat viel mit deiner Motivation zu tun. Wenn du dich immer nur mit dem selben Thema auseinander setzt, verlierst du vielleicht schnell wieder die Lust an den Büchern. Ich lese fast ausschließlich nur noch Sachbücher, aber auch hier kann man so viel Abwechslung reinbringen. Spiritualität, Geld, Selbstliebe, Psyche – es gibt so viele Themen, die mich interessieren und genau deswegen wird es auch nie langweilig für mich.

Tipp Nr. 9 für eine Leseroutine: Hörbücher sind eine gute Alternative

Ich gehöre zu den Menschen, die immer ein Buch in der Tasche haben. Ich lese in der Bahn, im Wartezimmer und bei jeder Gelegenheit, die sich eben bietet. Wenn du aber nicht gerne unterwegs liest, dann probiere es doch mal mit Hörbüchern. Natürlich kannst du auch abends oder morgens Hörbücher anhören, denn der Inhalt ist ja derselbe. Da muss jeder für sich entscheiden, wie er den Inhalt am besten aufnehmen kann.

Tipp Nr. 10 für eine Leseroutine: vergiss nicht: Lesen soll Spaß machen

Bei allen Vorsätzen, Zielen und Träumereien, solltest du nicht vergessen, dass Lesen immer noch Spaß machen soll. Wenn du gerne liest und einfach strukturierter an die Sache ran gehen möchtest, dann ist dieser Artikel hoffentlich hilfreich für dich gewesen. Aber keiner sollte sich zu etwas zwingen, was ihm überhaupt keinen Spaß macht. Denn sonst hältst du es sowieso nicht lange durch. Also schau einfach nach deinem Wohlfühlpensum und wenn das drei Bücher im Jahr sind ist das auch in Ordnung und lass dir von niemandem etwas anderes sagen.

Hast du vielleicht schon sogar eine eigene Leseroutine entwickelt? Mich würde natürlich auch interessieren, wie viele Bücher du so liest und wie du das schaffst. Schreib mir gerne in die Kommentare oder auf Instagram.

Bis bald,

V.

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vanyvisits

Hallo und Willkommen auf meinem Reiseblog! Mein Name ist Vany und ich reise leidenschaftlich gerne. Egal ob Wanderurlaub in der Heimat oder Actionurlaub bei einer Fernreise - ich bin am liebsten immer unterwegs. Wie ich mein Reisefieber in eine 40 Stundenwoche packe, das zeige ich euch auf meinem Blog. Viel Spaß beim Lesen!

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