Buchrezension: „Miracle Morning“ von Hal Elrod – und was ich daraus gelernt habe

Wann hab ich das letzte mal ein Buch innerhalb von vier Tagen durch gelesen? Ich glaube das kam das letzte Mal im Urlaub vor…Inzwischen schaffe ich es dank meiner Leseroutine auf mindestens zwei Bücher im Monat. Aber ein spannendes Buch gehört natürlich auch dazu! Mit „Miracle Morning“ von Hal Elrod habe ich mir für meinen Rekord genau das Richtige raus gesucht.

Hal Elrod schreibt über den „Miracle Morning“. Der Morgen, an dem Wunder passieren können – wenn man ihn richtig startet! Denn genau darum geht es in diesem Buch: welche Schritte sind nötig, um motiviert und produktiv in den Tag zu starten und sein Ziel zu erreichen? Besonders gut finde ich die Theorie von Elrod, denn er sagt: ein guter Morgen ergibt einen guten Tag, ein guter Tag ergibt eine gute Woche, Monat, Jahr, LEBEN. Ich verfechte diese Theorie ja selbst, da ich das aus eigener Erfahrung bestätigen kann. Ich bin ja sowieso schon leidenschaftlicher Frühaufsteher und wenn ich mal an einem Tag bis 09:00 Uhr schlafe (was eigentlich nicht mehr vor kommt, weil meine innere Uhr schon auf zwischen 06:00 Uhr und 07:00 Uhr programmiert ist), dann fühle ich mich den ganzen Tag unproduktiv und müde.

Trotzdem habe ich aus dem Buch einiges für mich selbst mitnehmen können und möchte euch gerne meine Learnings vorstellen:

Mit Gleichgesinnten erreicht man seine Ziele leichter

Elrod nimmt hier natürlich Bezug auf das frühe Aufstehen. Er meinte, wenn man sich zu zweit oder in der Gruppe dazu entschließt um 05:00 Uhr morgens schon aktiv zu werden, fällt es einem leichter. Ich habe das Glück, dass mein Freund auch ganz gerne früh aufsteht und es kommt oft vor, dass wir beide noch vor 06:00 Uhr am Laptop sitzen und arbeiten.

Dass ich mich aber gerne mit Gleichgesinnten umgebe, wisst ihr spätestens seitdem ich auch eine eigene Mastermind Gruppe gegründet habe. Der Austausch mit meinen Mädels hilft mir extrem gut und ich erreiche dadurch meine Wochenziele einfach besser, weil ich motiviert am Ball bleibe. Also sucht euch am besten auch einen Partner oder eine Gruppe, mit der ihr auch regelmäßig austauschen könnt und euch gegenseitig dabei helft eure Ziele zu erreichen.

Von den Life S.A.V.E.R.S waren für mich Visualisierung und Affirmation am wertvollsten

Life what? Life S.A.V.E.R.S! Das ist das Geheimrezept des Buches, das ich euch gerne kurz erklären möchte:

S wie Stille
Den Morgen sollte man mit Stille beginnen – egal wie ihr das umsetzen wollt. Das kann Meditation sein, ein Gebet oder einfach bei vollem Bewusstsein die Ruhe zu genießen. Es geht früh genug wieder ins stressige Alltagsleben. Viele Menschen nutzen den Morgen auch um ihr Dankbarkeitstagebuch zu schreiben um somit mit positiven Gedanken in den Tag zu starten. Das Dankbarkeitstagebuch führe ich aber weiterhin abends.

A wie Affirmation
Um die richtige Affirmation zu finden, müsst ihr erstmal eure negativen Glaubenssätze ausfindig machen (z.B.: „ich bin viel zu dick“) Im zweiten Schritt formuliert ihr einen positiven Satz daraus (z.B.: „Ich motiviere mich jeden Tag dazu meinen Körper zu akzeptieren und liebe mich so wie ich bin“). Diese Affirmationen sind natürlich sehr individuell und ihr müsst einfach schauen, welche Glaubenssätze fest in euch verankert sind. Jeden Morgen sollte man sich seine positiv ausformulierten Glaubenssätze laut vorlesen. Das programmiert das Unterbewusstsein um, so dass ihr eure Einstellung auf jeden Fall ändern werdet.

V wie Visualisierung
Hier geht es darum sich sein Ziel vorzustellen und vor allem das Gefühl, wie es sein wird, wenn man es erreicht hat. Ich habe ja auch ein Visionboard und habe mir vorgenommen mir jeden Tag zeit zu nehmen um es ganz bewusst durch zu gehen.

E wie Exercise
Wer hätte das gedacht, aber inzwischen mache ICH regelmäßig Sport. Einfach weil ich es fest in meiner Morgenroutine integriert habe und ich mir selbst den Druck rausgenommen habe. Ich mache Sport nicht mehr um abzunehmen oder um mich zu quälen, sondern weil es meinem Körper und mir gut tut. Auch Elrod sagt, dass man sich morgens ein paar Minuten zum Sport aufraffen soll, damit man den Kopf frei bekommt.

R wie Reading
Mein Lieblingspunkt in der Morgenroutine: LESEN! Wenn ihr morgens auch nur zehn Seiten in einem Sachbuch lest, dann habt ihr schon mehr geschafft als normalerweise, wenn ihr im Alltag überhaupt nichts lest. Und Bücher sind einfach toll! Euch steht so viel Wissen zur Verfügung und die wenigen Seiten werden eure Gedanken für den Tag auf jeden Fall beeinflussen!

S wie Scribing
Elrod meint damit vor allem „Tagebuch schreiben“. In seinem Buch erläutert er das auch genauer, was ich sehr interessant finde. Es geht ihm dabei vor allem um die Learnings, die man in einem Jahr hat und dass man sich diese notieren soll. Ich habe dafür meinen Kalender von KLARHEIT, in dem ich jede Woche meine Learnings notieren kann. Trotzdem nehme ich mir seit kurzem jeden Morgen eine Stunde Zeit zum Schreiben. So wie andere sich Zeit für ihr Hobby nehmen, habe ich mir jetzt eine Stunde pro Tag freigeschaufelt um meinem Hobby nachzugehen.

„Keine Zeit“ ist nur eine Ausrede

Unser aller Tag hat nur 24 Stunden, aber trotzdem gibt es immer Menschen die gefühlt viel mehr schaffen als man selbst. Was würde aber passieren, wenn du jeden Morgen nur eine Stunde früher aufstehst als normalerweise und diese Stunde nutzt um an deinem Ziel zu arbeiten oder dir einen Traum zu verwirklichen? Du könntest an deinem Business Plan arbeiten, an deinem Blog, an deinem Buch schreiben… und das alles noch bevor der eigentliche Tag los geht? Ich habe festgestellt, dass „keine Zeit“ zu haben eigentlich nur eine Ausrede ist, denn wenn man etwas wirklich erreichen will, dann schafft man es auch sich dafür Zeit zu nehmen. Überleg dir einfach selbst mal was du eigentlich unbedingt in deinem Leben haben möchtest und ob es sich dafür vielleicht nicht auch lohnt eine Stunde früher aufzustehen…

Mein Fazit:

Ich fand das Buch wirklich gut. In der ersten Hälfte des Buches geht es darum, wieso man überhaupt früh aufstehen sollte und was eine Morgenroutine für einen Sinn und Zweck erfüllt. Obwohl ich schon lange eine eigene Morgenroutine habe und auch keine „Motivation“ mehr benötige um früh aufzustehen, war es trotzdem gut das alles nochmal zu lesen. Ich habe das Gefühl meine Motivation dahinter ist nun noch einmal viel gefestigter. Wenn ihr aber auch das Gefühl habt zu wenig Zeit für eure eigenen Projekte zu haben, dann kann ich euch das Buch wirklich nur sehr empfehlen. Es motiviert so sehr dazu einfach mal zu MACHEN. An einer Stelle des Buches ging es um das Thema „Laufen“. Es war so gut geschrieben, dass ich danach meine Laufschuhe angezogen habe und zum Laufen raus gegangen bin, anstatt drinnen Sport zu machen. Und so ging es mir mit vielen Sachen aus dem Buch: eine große Motivationsquelle!

Hal Elrod sagt, dass man seinen Morgen so gestalten soll, dass man sich jeden Tag so darauf freut, als wäre es der Weihnachtsmorgen. Ich halte mich nicht ganz in die Reihenfolge der Life Savers, da ich beispielsweise meinen Tag mit Lesen beginne. Trotzdem waren viele gute Anregungen für mich dabei und ich habe wieder einmal gemerkt, wie wichtig eine gute Morgenroutine ist.

Wenn du auch Lust bekommen hast dein Leben durch nur eine Stunde am Tag zu ändern und das Buch kaufen möchtest, dann kannst du das unter diesem Link* hier tun:

Hast du vielleicht sogar schon eine Morgenroutine? Mich würde interessieren, was du morgens machst um gut in den Tag zu starten…Wenn du noch einen guten Tipp hast, dann immer her damit 🙂

Bis bald,

 

V.

*  Es handelt sich dabei um einen Affiliate Link: das bedeutet, dass der Preis des Buches für dich der selbe ist, ich aber eine kleine Provision erhalte. Du unterstützt damit mich und meine Arbeit 🙂

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vanyvisits

Hallo und Willkommen auf meinem Reiseblog! Mein Name ist Vany und ich reise leidenschaftlich gerne. Egal ob Wanderurlaub in der Heimat oder Actionurlaub bei einer Fernreise - ich bin am liebsten immer unterwegs. Wie ich mein Reisefieber in eine 40 Stundenwoche packe, das zeige ich euch auf meinem Blog. Viel Spaß beim Lesen!

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