Getting Shit done: 8 Tipps für mehr Produktivität

Ich habe in den vergangenen Monaten eines der schönsten Komplimente überhaupt bekommen, was mich wirklich stolz macht. Mir hat jemand gesagt, dass ich immer mein Ding durchziehe und ganz nach dem Motto „getting shit done“ lebe. Dieses Kompliment hat mich dazu inspiriert diesen Blogartikel zu schreiben. Und ja, es stimmt: wenn ich etwas an mir selbst mag, dann das: ich nehme mir etwas vor und ziehe es durch. Ich war früher überhaupt nicht so, deswegen bin ich umso stolzer auf mich, dass ich so eine Disziplin entwickelt habe. Und damit möchte ich gleich mit meinen persönlichen 8 Tipps für mehr Produktivität starten.

Getting Shit done: Definiere erstmal dein WARUM

Ich glaube der wichtigste Tipp, den ich euch geben kann ist dieser hier: Definiere dein persönliches WARUM. Wenn du dir ein Ziel setzt, aber dich nicht damit auseinander setzt, warum du es erreichen willst, dann wirst du vermutlich früher oder später aufgeben. Ich wollte unbedingt meinen Job kündigen und studieren. WARUM? Weil ich es vermisst habe zu lernen und unbedingt wieder Input gebraucht habe. Das Resultat daraus: ich bin mega motiviert ins Studium gegangen und habe in der Klausurenphase wirklich gerne gelernt…schließlich war das ja auch meine Motivation hinter dem Studium. In Momenten, in denen du aufgeben willst, sollte dich dein persönliches „warum“ daran erinnern, wieso du das Ganze überhaupt machst. Diese Argumente müssen so stark sein, damit Aufgeben einfach keine Option ist.

Das nennt sich dann „intrinsische Motivation“ und bedeutet, dass die Motivation von innen kommt und man deswegen auch viel lieber etwas tut, als wenn die Motivation von außen kommt. Also mit anderen Worten: hätten mich beispielsweise meine Eltern zum Studium gezwungen, dann wäre ich jetzt wahrscheinlich nicht so motiviert zu lernen.

Getting Shit done: Überlege dir eine Morgenroutine

Natürlich kannst du stattdessen auch eine Abendroutine starten. Ich bin allerdings ein absoluter Morgenmensch und deswegen habe ich mir eben auch eine Morgenroutine zugelegt. Wenn ich mal einen Tag meine Morgenroutine aussetze, wird das kein produktiver Tag mehr. Ich bin dann oft träge und komme gar nicht mehr richtig in die Gänge.

Wenn du eine bestimmte Zeit des Tages nur dir widmest, in dem du die Dinge tust, die dich persönlich weiterbringen, wird sich das schon bald bezahlt machen.

Ich starte meinen Morgen erst mal gemütlich mit einem Buch im Bett und lese dann meistens eine halbe Stunde. Ich lese inzwischen eigentlich nur noch Bücher, die mich irgendwie weiterbringen. Deswegen habe ich meine Birne dann schon kurz nach dem Aufwachen mit ganz viel Inspiration gefüttert und habe dann meistens einfach schon von selbst große Lust einen produktiven Tag zu erleben. Überlegt euch einfach, was ihr morgens leicht in euren Alltag integrieren könnt, was euch gut tut: Sport, Meditation, Dankbarkeitstagebuch…es gibt kein richtig oder falsch.

Wenn euch das Thema noch mehr interessiert, dann schaut euch mal meine Buchrezension zu Hal Elrods „Miracle Morning“ an. In dem Buch geht es auch um Morgenroutinen und was sie mit uns machen.

Hier ein paar weitere Buchtipps für euch:

Meine persönlichen BIG FIVE FOR LIFE (Buchrezension)

Buchrezension: „Why not?“ von Lars Amend – und was ich daraus gelernt habe

Buchrezension: „Gespräche mit Gott“ von Neal D. Walsch – und was ich daraus gelernt habe

Getting Shit done: Bleib positiv – auch wenn es mal nicht nach Plan läuft

Es wäre schön, wenn man seine Ziele immer ohne Umwege erreichen würde. Aber die Realität sieht natürlich anders aus. Es wird immer wieder Rückschläge geben und Momente, in denen man aufgeben will und vielleicht auch mal alles hinschmeißt. In solchen Momenten hilft mir, wenn ich einfach irgendwas anderes machen, was gerade gar nichts mit meinem Projekt zu tun hat. Dann bekomme ich den Kopf erstmal frei. Danach versuche ich mich nochmal an mein „Warum“ zu erinnern und starte dann einfach an einem anderen Tag wieder voll durch.

Negative Gedanken bringen einen sowieso nicht weiter. Ich glaube, es ist einfach wichtig, trotzdem immer an sich zu glauben und nicht aufzugeben.

Getting Shit done: Träume groß und setze dir keine Grenzen!

Ein Tool, das für mich nicht mehr wegzudenken ist: mein Vision Board. Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen, sich einmal im Jahr hinzusetzen und ein Vision Bord zu basteln. Es macht total viel Spaß sich mit seinen Träumen und Zielen auseinander zu setzen und diese danach aufs Papier zu bringen.

Das Schöne daran ist ja, dass es keine Grenzen gibt, außer die in unserem eigenen Kopf. Deswegen versucht euch davon zu befreien und euch euer Leben so vorzustellen, wie ihr es euch aus tiefstem Herzen wünscht. Sobald ihr das alles visualisiert und aufs Papier gebracht habt, hängt ihr es an einen Ort, an dem ihr immer wieder vorbei schaut. Mein Vision Board hängt neben meinem Bett. Jeden Morgen schaue ich kurz drauf und euer Unterbewusstsein wird somit jeden Tag aufs Neue auf das fokussiert, was euch wirklich wichtig ist. Ihr werdet dann ganz automatisch versuchen diese Ziele zu erreichen. Bei mir ist fast alles auf meinem Vision Board von diesem Jahr schon Realität geworden.

Getting Shit done: Feiere deine Erfolge um motiviert zu bleiben!

Vor ein paar Wochen habe ich angefangen mir jeden Tag drei Erfolge zu notieren – zusätzlich zu den Dingen, für die ich dankbar bin. Diese Erfolge sind mal größer und mal kleiner. Mir fällt es beispielsweise immer noch schwer auf fremde Menschen zuzugehen, deswegen ist es für mich sowas schon ein Erfolg. Das habe ich letztens aufgeschrieben, als ich für Geheimtipp Stuttgart unterwegs war und alleine im Café saß und dieses kurze, aber nette Gespräch mit einem Fremden über die unterschiedlichsten Bücher hatte – das war toll! Diese kleinen Erfolge vergisst man viel zu oft. Ich bin der Meinung, dass die kleinen Erfolge aber genauso wichtig sind wie die großen und wir uns diese öfter vor Augen führen sollten.

Also: feiert euch doch öfters mal!

Getting Shit done: Pausen ganz bewusst einplanen

Wir sind alle keine Maschinen und jeder braucht auch mal eine Pause!  Ich plane mir diese Pausen immer ganz bewusst ein. Aber ansonsten gilt, dass ihr am besten einfach auf euer Gefühl hört. Manchmal hat man sich für den Tag viel vorgenommen, aber irgendwie fühlt es sich besser an Zeit mit der Familie zu verbringen…Dann solltet ihr versuchen einen guten Kompromiss zu finden. Also beispielsweise nur ein oder zwei Dinge von der To-Do-Liste streichen und dann die Zeit mit der Familien genießen. Ich halte nichts davon sich zu irgendetwas zwingen zu müssen, deswegen höre ich auch auf mein Gefühl. Während meiner letzten Klausurphase habe ich zwei Tage hintereinander einfach gar nichts gemacht und genau das habe ich aber auch gebraucht. In den Tagen danach war ich umso produktiver.

Also sei nicht so streng mit dir und wertschätze lieber mal alles was du schon erreicht hast – auch die kleinen Dinge! Es ist viel effektiver als immer nur daran zu denken was noch alles auf der To-Do-Liste steht.

Getting Shit done: Probiere verschiedene Arbeitsmethoden aus

Es gibt verschiedene Tipps und Tricks rund um das Thema Produktivität. Ihr müsst selbst herausfinden auf welche Art und Weise ihr am besten arbeiten könnt. Ich habe mich für mich die 25/5 Methode entdeckt und kann damit wirklich sehr produktiv arbeiten. Das bedeutet, dass ihr 25 Minuten fokussiert arbeitet und euch nur auf eine Sache konzentriert. Das Handy ist im Flugmodus und auch sonst sollte keine Ablenkung möglich sein. Nach den 25 Minuten macht ihr 5 Minuten Pause und dann wiederholt ihr das ganze Prozedere wieder und wieder. Ich mache meistens nach drei oder vier Durchläufen eine längere Pause und komme damit ganz gut zurecht – sei es beim Lernen oder auch beim Arbeiten.

Getting Shit done: Sucht euch Gleichgesinnte

Wenn ihr euch mit Menschen umgebt, die die gleichen Ziele haben wie ihr oder vielleicht sogar schon erreicht haben, dann wird euch das ungemein motivieren selbst auch euer Ding durchzuziehen. Es gibt unterschiedlich Möglichkeiten sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Ihr könnt Events besuchen auf denen sich Gleichgesinnte tummeln oder euch über Social Media Plattformen austauschen. Mir persönlich hilft meine Mastermind Gruppe so sehr – jeden Sonntag tauschen wir uns über unsere persönlichen und beruflichen Ziele aus und berichten, ob wir die Ziele der vergangenen Woche erreicht haben. Das macht Spaß, da wir uns immer wieder wertvolles Feedback geben und uns unterstützen.

Hier gibt es mehr Infos zum Thema Mastermind Gruppen: Mastermind Gruppen – was das ist und wieso du eine brauchst

Bonus Tipp: Streckt eure Fühler aus für ungeplante Möglichkeiten

Wenn ich eines dieses Jahr gelernt habe, dann das überall auf der Welt so viele Überraschungen für uns versteckt sind. Deswegen: Planung ist gut und wichtig und mein Leben wäre außer Rand und Band ohne meine To-Do-Listen, aber man braucht immer noch genügend Spielraum für ungeplante Ereignisse. Ich hatte nicht „geplant“ dieses Jahr nach Kanada zu fliegen und auf einmal sehe ich das Stipendium meiner Hochschule… Und jetzt sitze ich hier in Toronto und schreibe den Blogpost für euch. Das Leben ist gut, aber ihr müsst schon hinschauen und dann zugreifen, wenn sich eine Chance ergibt!

Studium, meine Selbstständigkeit und mein Blog – ich liebe das was ich tue und ich tue es jeden Tag aufs Neue gerne. Bestimmt bin ich auch deswegen gerne produktiv. Ich hoffe auf jeden Fall, dass euch diese Tipps helfen und ihr auch voll durchstarten könnt 🙂

 

 

 

vanyvisits

Hallo und Willkommen auf meinem Reiseblog! Mein Name ist Vany und ich reise leidenschaftlich gerne. Egal ob Wanderurlaub in der Heimat oder Actionurlaub bei einer Fernreise - ich bin am liebsten immer unterwegs. Wie ich mein Reisefieber in eine 40 Stundenwoche packe, das zeige ich euch auf meinem Blog. Viel Spaß beim Lesen!

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