Jahresrückblick: 9 Dinge, die ich 2018 gelernt habe

Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht – das ist nun schon der zweite Jahresrückblick, den ich hier auf meinem Blog veröffentliche. Es ist so spannend zu sehen, zu welchem Menschen ich mich entwickelt habe und meine größten Learnings aus 2018 möchte ich hier gerne mit euch teilen.

Learnings aus 2018: Gesundheit und die Familie ist das Wichtigste auf der Welt

Im Oktober ist jemand in meiner Familie an Krebs erkrankt und ganz plötzlich stand meine Welt Kopf. Glücklicherweise war es ein kurzer Schrecken, denn sie wurde schnell wieder gesund und es ging alles gut. Aber das hat mir doch nochmal gezeigt wie wertvoll eigentlich unsere Gesundheit ist und dass wir doch alles versuchen sollten, dass wir gesund bleiben. Ich weiß, dass ich oft Dinge esse, die meinem Körper eher schaden, als ihn zu nähren und dieses Verhalten konnte ich fast komplett abstellen. Ich habe einen anderen Bezug zu meinem Körper  und weiß jeden Tag noch mehr zu schätzen, an dem ich und meine Familie gesund aufwachen.

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Ich glaube wir sehen Gesundheit leider viel zu oft noch als etwas Selbstverständliches an. Dabei ist es das ganz und gar nicht.

Hier gibts mehr Gedanken dazu: Rückblick Oktober: ohne Gesundheit ist Alles nichts

Learnings aus 2018: Ein Nein zu jemand anderem ist immer ein Ja zu mir selbst

Lange Zeit habe ich Dinge getan, die ich eigentlich gar nicht machen will. Und von denen ich wusste, dass sie mir eigentlich nur schaden und Energie rauben. Aber ich habe es eben für andere getan, um dazu zu gehören und weil ich einfach nicht zu dem stehen konnte, was ich wirklich wollte, da ich dadurch aus der Reihe gefallen wäre.

2018 war aber irgendwann der Punkt da, an dem ich gesagt habe: bis hier hin und nicht weiter. Jetzt schaue ich nach mir. Mein Umfeld hat ist zwar seitdem um gut die Hälfte geschrumpft, aber das ist okay. Ich schaue jetzt auch erstmal nach mir selbst und geben den Menschen, die noch da sind (nämlich die richtigen!) meine Aufmerksam und meine Energie.

Darüber habe ich dieses Jahr auch einen Artikel geschrieben. Wenn du noch mehr zum Thema „Nein sagen“ wissen möchtest, dann schau doch mal hier vorbei:

Nein sagen: warum Abgrenzung wichtig für uns ist

Learnings aus 2018: Selbstständig sein ist kein Zuckerschlecken – und ich liebe es!

Die Menschen, die Kurse oder Workshops verkaufen und dabei den schnellen Erfolg versprechen, sind mir mittlerweile ein Dorn im Auge. Schnellen Erfolg gibt es für mich nicht. Zumindest nicht, wenn man nachhaltig und langfristig erfolgreich bleiben will. Ich habe in meinem ersten Jahr der Selbstständigkeit einige Ups and Downs hinter mir. Auch ich habe Ängste und Zweifel – wer hat die nicht? Aber ich versuche mich auf meine Erfolge zu konzentrieren und wenn ich auf 2018 zurückblicke, dann sind das schon echt einige. Und auch wenn ich noch lange nicht da bin, wo ich mal sein möchte: ich liebe meinen Weg und genieße jeden einzelnen Schritt auf ihm. Das zeigt mir, dass ich definitiv richtig liege.

Alle Learnings aus einem Jahr Selbstständigkeit hier aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Deswegen habe ich darüber einen extra Artikel geschrieben, der ebenfalls sehr ehrlich und persönlich ist. Schau doch mal hier vorbei, wenn dich das Thema näher interessiert:

Ein Jahr selbstständig: diese 7 Dinge habe ich gelernt

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Learnings aus 2018: Ich habe die mutige Vany kennengelernt, die einfach ihr Ding durchzieht

Inzwischen ist es mir wirklich egal was andere Menschen über mich denken. Das Gefühl gibt mir unendlich viel Freiheit in meinem Tun. Und das wiederrum hat etwas Neues in mir ausgelöst, nämlich, dass ich viel klarer mit meinen Entscheidungen umgehe. Ich treffe sie jetzt bewusster, selbstbestimmter und ja – auch mutiger. Das war vor einem Jahr noch anders, als ich noch Angst vor Entscheidungen hatte. Ich hatte Angst irgendwelche Fehler zu machen oder überhaupt aufzufallen mit meinen Projekten. Aber inzwischen habe ich mein Mindset so sehr verändert, was Entscheidungen und vor allem Fehler machen angeht, dass ich mich eher freue ein neues Projekt zu starten und davon erzählen zu können.

Noch mehr Gedanken zu diesem Thema:

Warum wir öfters scheitern sollten: ein Plädoyer fürs Fehler machen

Wäre ich dieses Jahr nicht mutig gewesen, dann hätte ich mein Mentoring Programm „Be the Flow“ nicht rausgebracht. Ich hätte nicht mit einigen wunderbaren Frauen zusammengearbeitet und dabei wertvolles Feedback erhalten und vor allem auch das Gefühl zu wissen: Jetzt bin ich richtig. Das will ich machen.

Und ihr dürft gespannt sein, was ich 2019 alles geplant habe! Ich freue mich so sehr!

Vany Turin

Learnings aus 2018: Ich darf flexibel bleiben auf dem Weg mein Traumleben zu erschaffen

Es gibt nicht DEN einen richtigen Weg. Ich habe gelernt, dass es okay ist eine neue Richtung einzuschlagen oder sogar komplette Veränderung zuzulassen, wenn es sich danach anfühlt. Ich für meinen Teil habe eine sehr klare Vision davon wie mein Leben in der Zukunft aussehen soll. Aber WIE ich das erreiche – das darf flexibel bleiben. Ich möchte mich weiterentwickeln, Menschen kennenlernen und dazulernen, um dann immer wieder den Status Quo zu hinterfragen und mich selbst zu reflektieren. Nur dann kann ich jederzeit mein Bestes geben und mir dieses Leben, von dem ich träume, auch wirklich erschaffen.

Ich habe vor allem gelernt, dass sich mein Business MIR anpassen darf und nicht ich meinem Business. Denn schließlich möchte ich durch mein Tun auch Erfüllung finden und das funktioniert eben nur, wenn mein Business mit mir gemeinsam wachsen darf.

Learnings aus 2018: Authentizität ist das A und O

Nein sagen und klare Entscheidungen treffen – das führte unweigerlich dazu, dass ich immer mehr ich selbst wurde. Ich weiß nicht, wie ich es besser beschreiben soll und ich hoffe ihr denkt nicht, dass ich irgendwie verrückt bin, aber diese Entwicklung hat sich dieses Jahr genauso angefühlt: als hätte ich verschiedene Schichten abgelegt, die mir über die Jahre in Form von Erwartungen der Gesellschaft und schon auch durch Freunde und Familie übergestülpt worden sind. Und ich fühle mich so, als wäre ich dieses Jahr meinem „Kern“, also meinem wirklich wahren Ich mit allen Ecken und Kanten und so wie ich eben einfach WIRKLICH und von Herzen bin, nähergekommen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Menschen einfach gar nicht wissen, was WIR wirklich wollen, da wir es ja nie gesagt haben. Wenn man dann anfängt nach den eigenen Bedürfnissen zu schauen, kann es schon sein, dass manche Menschen sich abwenden – das ist mir leider auch passiert und ich hatte daran zu knabbern. Aber die andere Frage ist doch: möchte man diese Menschen letztlich überhaupt in seinem Leben, die nicht bereit sind, mich zu 100% so zu akzeptieren, wie ich wirklich bin? Ich denke nicht…Nicht vergessen: Lebe deine Wahrheit und du ziehst die richtigen Menschen an!

Was mir bei Zweifeln gut hilft, sind diese Impulse:

Einfache Impulse für ein glücklicheres Leben

Learnings aus 2018: Ich brauche niemanden, der mich nicht braucht

Das war sozusagen ein Last-Minute Learning. Erst ein paar Tagen vor Weihnachten hat das Klick bei mir gemacht und ich weiß, dass ich 2019 Entscheidungen treffen muss, die mir sicherlich nicht leichtfallen werden.

Den Spruch habe ich irgendwo gelesen und da wurde mir sofort klar: ich werde mir 2019 ein anderes Umfeld schaffen. Ich weiß, dass diese Zeilen sehr persönlich sind, aber ich muss sie einfach loswerden und diesen Gedanken damit ins Universum geben.

Aber wenn ich eines satt habe, dann das Gefühl manchen Menschen hinterher zu rennen, nur um am Ende doch wieder enttäuscht zu werden.

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Learnings aus 2018: Prioritäten setzen, denn ohne geht’s nicht!

Manchmal weise ich Eigenschaften einer Scannerpersönlichkeit auf: mich interessieren sehr viele verschiedene Dinge und ich kann mich schnell für eine Sache / Projekt begeistern. Am liebsten möchte ich überall mitmischen und ein Produkt nach dem anderen launchen, Veranstaltungen organisieren und nebenher noch Bücher und meinen Blog schreiben. Ich kann euch nicht sagen, wie die Ideen manchmal in meinem Kopf sprudeln. Und ich finde das schön, denn schließlich habe ich mir ja auch ein Umfeld geschaffen, in dem ich kreativ sein darf und auch viele dieser Ideen umsetzen darf. Das weiß ich sehr zu schätzen. Aber trotzdem bin ich dieses Jahr auch an einen Punkt gekommen, an dem es zu viel wurde. Ich studiere ja noch nebenher und ich habe einfach keinen roten Faden mehr zwischen all diese Interessen bekommen, was mich tatsächlich sehr frustriert hat. Dank einem Coaching habe ich dann gelernt meine Prioritäten zu ordnen, worauf ich bis heute achte: nach eins kommt zwei.

Meine Ideen werde ich umsetzen, aber eben nicht 20 parallel.

Für mich war das ebenfalls sehr wertvoll, da ich seitdem noch fokussierter und strukturierter arbeite. Es war der Startschuss für mein Be the Flow Mentoring Programm, auf das ich so stolz bin…

Du möchtest auch Teil meines Mentoring Programmes werden und mit mir gemeinsam deine Ziele erreichen und deinem Herzensprojekt ein Stück näher kommen? Dann schau mal hier vorbei:

Be the FLOW

Learnings aus 2018: Eltern sind auch nur Menschen

Der letzte Punkt wird noch einmal persönlich, aber vielleicht kann ich damit auch dem ein oder anderen helfen. Ich hatte jahrelang mit der Scheidung meiner Eltern zu kämpfen, die unglaublich chaotisch ablief. Das hat dazu geführt, dass ich jahrelang unterbewusst meinen Eltern noch Vorwürfe gemacht habe – auch, wenn wir eigentlich ein enges Verhältnis haben. Aber ich wusste irgendwie, dass ich mich dem stellen muss und da einiges aufarbeiten muss, um diesen inneren Groll endlich loszulassen. Also habe ich im Frühjahr 2018 eine Familienaufstellung gemacht, die natürlich vorher und auch danach noch begleitet wurde.

Ich kann euch gar nicht sagen wie froh ich bin das gemacht zu haben. Was sich da alles in mir gelöst hat war wirklich unglaublich. Und ich konnte meinen Eltern endlich verzeihen und loslassen, ohne dass ich nochmal alte Wunden bei ihnen aufreißen musste. Im Endeffekt sind Eltern eben auch nur Menschen, die Fehler machen und trotzdem immer nur das Beste für ihre Kinder wollen. Ich habe es geschafft diese negativen Erfahrungen in gute für mich zu verwandeln. Das war ein wirklicher Meilenstein für mich und ich bin froh, dass ich das gemacht habe.

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Es ist schön auch in diesem Jahr wieder meine Learnings mit euch teilen zu können! Ich hoffe ihr könnt daraus auch wieder einen Mehrwert für euch selbst gewinnen und natürlich interessieren mich auch eure größten Learnings aus 2018. Also schreibt mir doch einfach mal was ihr im letzten Jahr lernen durftet!

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