Jahresrückblick 2018: meine Highlights und besonderen Momente

Vor zwei Wochen habe ich euch meine Learnings aus 2018 gezeigt. Heute geht es eher um meine persönlichen Highlights und was ich Besonderes erlebt habe. Ich möchte mein Jahr noch einmal Revue passieren lassen und in Erinnerungen schwelgen. Ein Blog ist und bleibt meiner Meinung nach auch einfach eine Art Tagebuch und bei all dem Mehrwert, den ich euch hier Woche für Woche liefere, darf es heute einfach mal um persönliche Highlights gehen. Ich freue mich natürlich trotzdem, wenn euch dieser Artikel gefällt!

Januar 2018: Hallo neues und freies Leben!

Der Januar war mein erster Monat in „Freiheit“. Ich hatte Ende Dezember meinen letzten Tag im Angestelltenverhältnis und konnte dann im Januar voll durchstarten. Rückblickend betrachtet muss ich wirklich sagen, dass der Januar und Februar für mich die schönste Zeit des Jahres waren, da ich so nah an meinem Traumleben war, wie sonst das ganze Jahr nicht mehr…

Ich war komplett frei und konnte meinen Tag so gestalten wie ich Lust hatte. Damals hatte ich sogar für zwei Monate den Hund meiner Mama bei uns und das war natürlich noch besser, denn wie jeder weiß ist mein größter Traum einen eigenen Hund zu haben. Also bin ich jeden Morgen aufgewacht, habe meine Morgenroutine gemacht, gearbeitet und mittags war ich eine große Runde mit Hund spazieren. Danach habe ich nochmal ein bisschen was gearbeitet und abends habe ich sehr oft noch was mit Freunden unternommen. Da ich so ausgeglichen war, hatte ich auch einfach viel mehr Energie…

Es ist ziemlich bescheiden, aber genau so stelle ich mir mein Traumleben vor.

Einen Auszug aus dieser Zeit findest du hier: UPDATE: was ist eigentlich gerade so los bei VANY VISITS?

Februar 2018: Endlich mal wieder alleine unterwegs

Was den Januar und den Februar ebenfalls besonders gemacht hat war, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben eine Reise buchen konnte, ohne mich mit Kollegen oder Vorgesetzten absprechen zu müssen. Ich kann das gar nicht beschreiben, aber es war sooo unglaublich toll und befreiend tun zu können, was man will. Ich war spontan für ein paar Tage unter der Woche bei einer Freundin in Augsburg und außerdem noch in Irland für ein paar Tage unterwegs. Damals habe ich auch das erste Mal von unterwegs gearbeitet und es hat wirklich wunderbar funktioniert.

Auch jetzt weiß ich: mein Leben soll so aussehen wie im Januar und Februar 2018.

März 2018: Ein neuer Lebensabschnitt beginnt…

Was momentan zwischen mir und meinem Leben von Januar und Februar steht ist mein Studium. Im März habe ich angefangen Werbung & Marktkommunikation zu studieren und auch, wenn das gerade irgendwie negativ behaftet klingt, so ist es das ganz und gar nicht. Ich finde mein Studium einfach toll und kann so viel von den Inhalten in meine Selbstständigkeit einfließen lassen. Ich lerne außerdem total gerne und ich genieße die ganze Atmosphäre an der Hochschule. Wenn ich dort bin, arbeite ich immer sehr produktiv.

Ich bin auch sehr dankbar für die Menschen, die durch das Studium in mein Leben getreten sind. Die vielen neuen Begegnungen haben mein Leben jetzt schon bereichert. Auch wenn es nicht immer einfach war oder ist alles unter einen Hut zu kriegen, bin ich dennoch froh mein Studium zu haben.

April 2018: der Höhepunkt meiner Motivation

Im April ging es eigentlich nur noch rund für mich. Ich war glücklich, denn ich hatte mich in der neuen Hochschule eingelebt, Freunde gefunden und auch meine Selbstständigkeit lief gut. Ich kann aus dieser Zeit nicht mal ein bestimmtes Ereignis hervorrufen, da ich einfach von Grund auf zufrieden war, welche Wendung mein Leben bis dahin genommen hatte. Vielleicht auch weil mein altes Leben noch gar nicht so lange her war. Auch jetzt muss ich mir das immer wieder bewusst machen: ich bin dankbar dafür, wie mein Leben gerade ist, denn es ist KOMPLETT anders, als es 2017 noch war. Und nur weil ich mir dessen so bewusst bin, weiß ich, dass es für mich auch kein Zurück mehr in mein altes Leben – sprich Angestelltenverhältnis und geregelte Arbeitszeiten – gibt. Das passt einfach nicht mehr zu mir. Ich liebe es zu arbeiten und ich liebe was ich tue, was manchmal dazu führt, dass ich überhaupt keinen Feierabend mehr machen will – aber ich entscheide eben selbst, WAS ich tue und WANN ich es tue. Und für dieses Gefühl habe ich wirklich keine Worte!

Einen kleinen Einblick in mein Jahr 2017 gibt es hier: Jahresrückblick: 5 Dinge, die ich 2017 gelernt habe

Mai 2018: Der Moment als ich Sport und gesunde Ernährung anders bewertet habe

Tatsächlich hatte ich mir 2018 vorgenommen mich mehr mit dem Thema Selbstliebe zu beschäftigen. Im Mai kam irgendwann mein Mindset Shift, als ich angefangen habe nicht mehr so streng mit mir zu sein. Ich habe mich von dem Druck verabschiedet Sport machen zu MÜSSEN, um abzunehmen, sondern Bewegung als etwas Positives für meinen Körper gesehen. Ich weiß, dass es meinem Körper einfach guttut ab und zu spazieren zu gehen, die Treppe zu nehmen oder auch mal ein kleines Workout zu machen. Das Gleiche gilt auch für die Ernährung. Ich versuche es einfach so zu sehen, dass ich meinem Körper mit dem richtigen Essen etwas Gutes tue. Dass schlechtes Essen (und wir wissen alle wovon ich hier spreche), meinem Körper schadet. Daran versuche ich mich im Alltag zu erinnern.

Juni 2018: Ein so sonniger und warmer Sommer wie lange nicht mehr

Trotz Klausurenphase habe ich mir regelmäßig Zeit genommen, um den Sommer zu genießen. Zwar immer mit Lernzeug ausgestattet, aber trotzdem war ich im Freibad und habe mit meiner Familie gegrillt und Spaß gehabt. Ich werde den Sommer 2018 definitiv als sehr schön in Erinnerung behalten. Und das zeigt mir eben auch wieder, dass man bei all dem Stress und den vielen Projekten trotzdem immer wieder Zeit für die liebsten Menschen einplanen muss. Denn das sind auch die Momente, an die wir uns erinnern…

Juli 2018: Die Kraft der Anziehung hat sich bewiesen: ich fliege nach Toronto

Auf meinem Vision Board stand für 2018 groß und fett geschrieben: ich mache eine Fernreise. Irgendwie sah es finanziell aber ehrlich gesagt nicht ganz danach aus. Trotzdem habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben und jeden Tag auf mein Vision Board geschaut, habe schön visualisiert und mich immer in einem Flugzeug gesehen, an einen Ort fliegend, an dem ich noch nie war. Irgendwann flatterte eine E-Mail in mein Postfach vom Akademischen Auslandsamt meiner Hochschule. Sie wollten ein Stipendium für eine Summer School in Toronto vergeben. Alles was man dafür tun musste war, einen kreativen Beitrag einzuschicken. Nachteil: man hatte dafür nur 6 Tage Zeit. Vorteil: ich bin eine Macherin! Also habe ich mich an die Arbeit gemacht und ein Video geschnitten wieso ich nach Toronto will. Das kam letztendlich so gut an, dass ich tatsächlich das Stipendium erhalten habe und drei ganz tolle und aufregende Wochen in Toronto verbracht habe. Und das ganz unverhofft und plötzlich.

Ich glaube ganz fest an die Kraft der Gedanken. Ich glaube, dass das Universum uns Chancen schickt uns diese Wünsche selbst zu erfüllen und wir dann aber auch im richtigen Moment zugreifen müssen. Und das habe ich getan.

Ein bisschen Kanada Feeling gibt es in diesen Artikeln:

Eine Reise nach Toronto – in Bildern

Die Kraft der positiven Gedanken: ich fliege nach Kanada!

Toronto Update: meine ersten Eindrücke & Learnings

August 2018: Ein Familienurlaub tankt meine Akkus wieder vollständig auf

Im August habe ich einen ganz besonderen Urlaub gemacht – nämlich mit meiner Familie. Und ich meine nicht nur meine Mama und meine Schwestern, sondern auch meine Tante und ihre Familie. Das war etwas ganz Besonderes, weil wir das das letzte Mal gemacht haben, als wir Kindern noch wirklich Kinder waren. Das waren 10 Tage, in denen ich dieses Jahr wirklich nicht gearbeitet habe und der Kopf ausblieb. Und es ist mir nicht schwergefallen, da es einfach absolut notwendig war einfach mal runterzukommen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich seit Januar durchgepowert: Selbstständigkeit, Klausurenphase und in Kanada bin ich auch nicht wirklich runtergekommen. Da habe ich zum ersten Mal gemerkt, dass ich viel öfter Pausen in meinen Alltag einplanen sollte. Dieser Urlaub war die Geburtsstunde von „Vany-Tagen“. Tage, die nur mir alleine gehören, an denen ich keine Termine lege und die nur dafür da sind meine Akkus wieder aufzuladen.

September 2018: Wie ich aus einer Sinneskrise etwas Gutes geschaffen habe

Im September hatte ich zum ersten Mal das Gefühl nicht mehr zu wissen, was ich eigentlich will. Ich habe so viele Interessen und Ideen und ich habe es einfach nicht mehr geschafft einen roten Faden in meine Projekte zu kriegen. Also habe ich endlich mit einem Coach zusammengearbeitet und dadurch tatsächlich mehr Klarheit in mein Leben gebracht. Im September war die Geburtsstunde meines „Be the FLOW“-Programmes. Ich habe diese Idee schon lange in mir getragen, aber mich lange damit zurückgehalten. Letztendlich war ich so motiviert, dass ich das Launch-Datum um einen Monat vorgezogen habe und einen ganz tollen Start hatte.

Das war einfach ein großartiges Gefühl und ich bin wirklich stolz auf mich, dass ich diese Sinneskrise kreativ genutzt habe. Ich habe mich auf meine Stärken konzentriert und überlegt wie ich all das zu einem Berufsbild verbinden kann…und tadaaaa: Nun bin ich Mentoring für Herzensprojekte und unterstütze andere dabei ihre Herzensprojekte umzusetzen. Und es macht mir so viel Freude!

Oktober 2018: Gesundheit ist das Wichtigste im Leben

Im Oktober lagen Freud und Leid so nah beisammen, wie noch nie in meinem ganzen Leben.

Meine Mutter ist an Darmkrebs erkrankt und natürlich stand meine Welt von diesem Zeitpunkt an auf dem Kopf. Wenn ich nicht selbst im Krankenhaus bei ihr war, dann waren meine Gedanken immer bei ihr. Diese kurze, aber intensive Zeit hat mich aber noch einmal mehr gelehrt auf welche Menschen ich mich verlassen kann. Wer wirklich für mich da ist…Und es hat mich gelehrt mich trotz allem auf gute Dinge zu besinnen. Denn sie passieren trotzdem. Meiner Mama hat es auch geholfen, wenn ich sie hin und wieder darauf hingewiesen habe. Wir hatten wirklich Glück im Unglück, denn der Tumor konnte schnell entfernt werden und meine Mutter ist wieder gesund.

Die Gesundheit meiner Mama war wohl mit Abstand mein Highlight des gesamten Jahres.

November 2018: Wie ich aus den letzten zwei Monaten des Jahres noch einmal das Beste herausgeholt habe

Der November war extrem intensiv für mich. Zwischen Rehabesuchen bei meiner Mutter und Uni, war ich zusätzlich mit dem Launch meines Mentoring Programmes beschäftigt. Außerdem war ich im November auf der Mindful Blogging Conference in München. Das war auch ein besonderes Highlight für mich, da ich dort nicht nur spannenden Vorträgen lauschen durfte, sondern auch eine Menge toller Frauen kennengelernt habe. Außerdem war noch ein besonderes Highlight mein Wochenende in Zürich mit Christine Neder von Lilies Diary. Das war wirklich toll, da sie ein sehr großes Vorbild für mich ist und ich viel von ihr lernen konnte. An diesem Wochenende habe ich nicht nur Zürich ganz weihnachtlich kennengelernt, sondern konnte ihr auch bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen, was wirklich beeindruckend für mich war. Der November war zwar intensiv, aber trotzdem ein absolutes Geschenk für mich!

Dezember 2018: Ein grandioser Abschluss meines Jahres 2018!

Gleich zu Beginn des Dezembers bin ich dank einer Kooperation mit Blueair nach Turin gefahren. Es war ein ganz tolles Wochenende und ich bin wirklich stolz auf mich, dass ich diese Kooperation machen durfte. Auch in Turin hatte ich wieder einige Gedanken zu meinem weiteren Werdegang und ich freue mich euch schon bald davon erzählen zu können.

Aber was den Dezember für mich noch viel außergewöhnlicher gemacht hat, waren meine ersten Mentoring Session im Rahmen meines eigenen „Be the FLOW“ – Programmes. Mitte November hatte ich den Launch und am 01. Dezember hatte ich 6 wundervolle Frauen, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben und mit denen ich gemeinsam an ihren Zielen arbeiten durfte. Im Dezember hatte ich einen „Oh mein Gott das ist genau das was ich für immer tun will“ – Moment nach dem anderen. Ich hätte mir tatsächlich keinen schöneren Abschluss für mein Jahr vorstellen können. So starte ich jetzt voller Dankbarkeit, Freude und Glück ins neue Jahr.

Ich hoffe euch hat mein persönlicher Jahresrückblick gut gefallen!

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